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Samstag, 25. September 2021

Allein oder Nicht

 Allein oder Nicht



Nach einer Ewigkeit ergab sich endlich wieder ein Treffen mit Mysti. Sie war auf eine Urlaubsrundfahrt durch Deutschland und so auch ein paar Tage in München.

Diese Gelegenheit ergab sich, da eigentlich an diesem Wochenende, unser gemeinsamer Besuch bei der BoFeWo geplant war. 

Durch die Verschiebung der Messe um 2 Wochen passte es aber leider nicht mehr in den gemeinsamen Zeitplan.

So das die freigenommene Zeit nun eben anders, aber nicht minder genial genutzt wurde. 

Beim ersten gemeinsamen Abendessen besprachen wir was wir am Samstag so machen könnten. 

Schnell stellten sich so einige Möglichkeiten heraus die erstmal im Raum stehen blieben. 


- Einmal ein gemeinsamer Ausflug in zwar Volllatex, mit Realfacemaske für mich, aber Alltagstauglichem Latex in die Stadt. 

- Dann eine schöne Extremgummierung Verschlauchung im aufblasbaren Sack mit viel Spielereien E-play, Breath-play, ...

- Aber auch ein Ausflug mit mir als extrem Gummiobjekt in die Öffentlichkeit ob begleitet oder allein losgeschickt.


Mysti:   Das freche Mädel warf absichtlich viele Ideen und mögliche Szenarien in den Raum. So, dass es schwierig war abzuschätzen welche Aktion tatsächlich bevorstehen würde. Ein schönes kleines Kopfkino Vorspiel ist immer etwas feines um sich gegenseitig etwas nervös zu machen, um die Spannung zu erhöhen.


Wir saßen noch sehr lange zusammen und ließen die Ideen die wir da zusammen hatten erstmal auf uns wirken und schauten auch welche anderen Termine noch anstanden. 

Mysti wollte noch etwas shoppen, sowie einen Stopp in einem Nagelstudio einlegen und bei dem tollen Wetter war auch noch etwas Citysightseeing angesagt. 

All das musste nun untergebracht werden. 


Am Donnerstag fiel dann die Entscheidung. 

Ich sollte mir den Samstag soweit freihalten, sie würde am Samstag früh bei mir vorbeikommen, wir würden noch gemeinsam Frühstücken und dann würde sie mich mitnehmen in Ihr Apartment.

 

Mitzunehmen hatte ich folgendes. 


- Den aufblasbaren Studiogum Sack mit allen Gurten und der Pumpe zum aufpumpen.

- Die feste Gummibettwäsche

- Meinen MD-Anzug bei dem Gasmaske, Handschuhe Füßlinge alles fest angeklebt ist und des wasserdichter Reißverschluss abgeschlossen werden kann.

- für darunter eine weiteren einfache Catsuit 

- Alles was für eine komplette e-Stim Verkabelung nötig ist.

- Verschieden Vibratoren

- die Zeit Schlösser

- Alles was zum legen des Katheters benötigt wird

- Alles zur Trinkversorgung und Flüssigernährung

- Die wasserdichten Inohrkopfhörer

- verschiedenste Schläuche , Adapter, Blubberflaschen, Ambobeutel für Breathplay

- dann noch das Baucheisen, die Edelstahlfesseln und die Glöckchen 

- Gummistiefel damit wir oder ich allein einen Ausflug machen können

- Fotoequipment


Die Liste war so wieder sehr lang und ich packte für den Samstag aufgeregt die Taschen und kontrollierte alles. 

Es kam eine sehr unruhige Nacht denn es war sehr sehr viel offen was nun real passieren würde.

Mit der Ausrüstung boten sich doch einige Optionen an, von absolut einfach, bis mega extrem, die mir da durch den Kopf gingen.


Sie konnte mich einfach im Sack Verschlaucht dahinschmorren lassen, theoretisch bis Sonntag früh wenn Sie das Zimmer räumen muss. 

Sie kann, wenn ich im Sack bin theoretisch alles mit mir treiben, mit dem Gummiobjekt spielen oder es einfach ignorieren. 

Sie konnte mit mir als Gummiobjekt im Schlepptau irgendwo hinfahren und mich durch die Gegend führen. 

Sie konnte das Gummiobjekt wo aussetzten. 

Sie konnte alles kombinieren.



Aber ich hatte gesagt wenn ich mich in Ihre Hände begebe dann voll und ganz und Sie darf dann entscheiden und ich als Gummiobjekt habe da keine Mitsprache. 


Mysti:  Da hatte das freche Mädel wieder was Schönes ausgeheckt. Mit der Aufgabenliste an Utensilien erzeugte es eine grosse Auswahl, ohne etwas von Ihrer Idee zu verraten umso das Kopfkino weiter anzuheizen.

Am Samstag in der früh war ich sehr sehr nervös und wartete auf Sie. Sie machte es sehr spannend und kam etwas später als ausgemacht. 

Wir frühstückten nun noch gemeinsam, ich nur im T-Shirt und Jogginghose, denn was klar war, das ich sobald wir in Ihrem Appartement war nur noch in Latex stecken würde. Und so gekleidet ich entweder in Latex oder Barfuß nur mit alter Jogginghose und T-Shirt alleine nach Hause kämme.

So eben schon voll von Ihr abhängig war, das sie mich wieder nach Hause bringt.

Dann luden wir alles in Ihr Auto und fuhren zu Ihrem Appartement. 


Da ich immer noch nicht mehr wusste, wie das ich spätestens ab 10:00 im Latex und im Sack verpackt sein sollte, aber weder wie lang, noch was sie sonst mit Ihrem Gummiobjekt noch vor hatte. Wurden meine Beine schon sehr weich und ein flaues Gefühl in der Magengegend machte sich breit. 

In der Tiefgarage angekommen transportierten wir alles in ihr Appartement und ich begann die ganzen Teile auszupacken, zeigte Ihr noch ein paar technische Details.

Dann bereitet ich das Bett vor, mit der Latexbettwäsche dem Aufblasbaren Sack und einigen Gurten. 

Ehe ich mich dann fertig machte, im Wissen das der Anzug bis auf weiteres dann nicht mehr geöffnet wird. 

Zuerst zog ich einen Latexslip an der vorn offen war und befestigte schon mal die ersten der insgesamt 6 e-Stim Elektroden. 

Nun musste ich sorgfältig arbeiten damit das setzten des Katheters so steril wie irgend möglich abging. 

Was mir, soviel sei vor weggegriffen, gelang, denn weder beim Ziehen am Ende noch die Tage danach bereitet es mir Schmerzen oder sonstige Probleme.


Mysti:   Während sich Ihr Begleiter langsam in das ersehnte «Gummiobjekt» verwandelte, richtete Mysti parallel eines Ihrer Kleidungstücke bereit, um es weiterhin nervöser zu machen.


Nun zog ich mir den 0,6mm Catsuit drüber der die ganzen Kabel gut fixierte und ehe die Latexmaske über den Kopf kam setzte ich mir die InOhrKopfhöhrer ein welche dann unter der Latexmaske verschwanden. 

So nun war der letzte Schritt den ich selber machen konnte gekommen. Ich stieg in den 1,2 mm dicken MD-Anzug welcher mich komplett und Wasser und Luftdicht verschließen würde. 

Zuerst in die beiden Beine, dann zog ich Ihn hoch bis in den Schritt. Nun stöpselte ich den Katheter an das Rückschlagventil das am Schlauchende war, der durch den Anzug hindurch ging und wasserdicht verklebt war an. 

Somit war nun die Urinableitung durch den Anzug nach draußen in den dort schon angeschlossenen Beinurinbeutel, ebenfalls aus Latex, abgeschlossen. 

Jetzt zog ich den Anzug zur Gänze hoch und schlüpfte in die Ärmel und so direkt in die dicken angeklebten Gummihandschuhe. 

Noch ein letzter Schluck Spezi aus der Flasche ehe ich die Gasmaske, die ebenfalls fest mit dem Anzug verklebt ist aufsetzte, den sitz nochmal überprüfe und mich mit zitternden Knien nun Mysti zuwende. 


Mysti:  Genüsslich betrachtete Sie das fast fertige «Gummiobjekt» und sah liebevoll zu wie es nervös Sie anstarrte und vor Ihr zappelte. Sie fing an genüsslich zu lächeln, während das verlockende Geräusch des Latex den Raum füllte.

Mit einem «So…» durchbrach Sie die Stille und fuhr fort «Nun dreh dich um damit ich dich fertig versiegeln kann» und wartete darauf das sich Ihr gegenüber umdrehte.


Sie beginnt den Wasserdichten Reißverschluß zu schließen der vom Rücken bis zum Kopf führt. 

Als dies geschehen war und ich somit komplett Wasser und Luftdicht mehrlagig versiegelt vor ihr stand ging es nun los.


Wir hatten diesmal ausgemacht das wir eine Übergabe und somit einen sauber definierten Schnitt zwischen uns machen wollen. 

Das Rubsubsea und der Freund von Mysti verschwindet und ab nun nur noch das Gummiobjekt vorhanden ist. 

Dazu kniete ich mich vor Sie und begann in kurzen Worten die Prozedur. 

Ab nun durfte ich Sie nur noch Lady Luna nennen, wenn ich Sie ansprechen durfte. 

Und so sprach ich das ich hiermit nur noch das Gummiobjekt von Lady Luna bin, Sie ab nun über mich bestimmen darf und ich da nichts mehr mitzureden habe. Sie es ohne wenn und aber durchziehen darf. 


Mysti:  Nach dem die letzten Worte verklungen waren, beugte Sie sich langsam vor und wanderte streichelnd mit der Hand von oben über die rechte Seite bis zum Hals des gummierten Kopfes. Ihre linke Hand ruhte auf die Schulter des schwarzglänzenden Objekts, während Ihr Kopf langsam an dessen linken Ohres herankam. Leise aber immer noch gut hörbar erklangen Ihre Worte «Mit diesen Worten akzeptiere dein Angebot und wir oder vielleicht nur ich  werden diesen Tag geniessen»



Sie ließ mich danach noch etwas vor sich knien, bevor Sie begann in dem Sie mein neues, sehr schweres aus Metall bestehendes Zeitschloss nahm und wie ich dumpf hörte mit doch einigen, für mich nicht mehr wirklich feststellbaren Anzahl an Klicks einstellte. 

Ehe ich mich versah verschloss sie den Reißverschluss damit und drückt unter der Ansprache das ich ab jetzt bis auf weiteres Ihr gehorsames Gummiobjekt sei die Starttaste. 

5 kurze Piepser später hörte ich wie das Schloss zuging ohne das ich wusste für wie lang. 

Nur das ich ab jetzt für mindesten diese Dauer nur noch das Gummiobjekt von Lady Luna war. 

Sie allein bestimmen wird was kommt und da hatten wir ja so einige Möglichkeiten. 


Mysti:  «Nun» eine kleine Pause erfolgte «Das spätherbstliche Wetter ist wirklich wunderschön draussen» vor Sie fort, als Ihr Blick aus dem Fenster des Balkons schweifte. Sie fing an zu lächeln und meinte «Schade, dass du gleich nichts mehr davon sehen wirst» und grinste verspielt.

Als nächstes sollte ich mich in den Aufblasbaren Sack legen und dank etwas Gleitmittel die Arme in die seitlichen Armtaschen des Sacks stecken. 

Dann schob Sie den Urinschlauch samt Beinbeutel durch die Mittelöffnung des Sacks ehe sie den Sack auch über meinen Kopf legte. 

Schon wurden rechts und links die Reißverschlüsse des Sacks geschlossen und ich hörte erneut piepsen. Was nur bedeuten konnte das nun auch der Sack mit einem Zeitschloss versehen wird. 

Sie meinte nur kurz sie habe beide Zeit Schlösser gut aufeinander abgestimmt. 




Was für mich bedeuten konnte, das ich nun, es war so Samstag kurz nach 10:00 bis Sonntag Früh so weggeschlossen sein konnte. 

Ein kalter Schauer lief mir den Rücken hinunter und ich Zitterte. Sie grinste mir fröhlich entgegen und hatte sichtlich Ihren Spaß an meiner Angst was da kommt. 

Sie schloss nun auch alle Gurte über und um den Sack und begann ihn kräftig aufzupumpen und meine Bewegungsfreiheit wurde auf nur noch wenige Millimeter reduziert. 

Sie betrachtet mich nun mit einem verschmitzten Grinsen und begann Ihr Gummiobjekt mit Ihren Händen zu erforschen. Bei der Gasmaske wurde die Dichtigkeit eingehend durch verschließen der Einatemöffnung geprüft. 

Dies wurde immer wieder, wiederholt und sie nahm auch auf dem Objekt Platz. Das Gummiobjekt musste alles was Sie tat hinnehmen denn es war zur absoluten Bewegungsunfähigkeit in seinem Gummihüllen verdonnert durch den unnachgiebigen sitz und Druck der vielen Latexschichten.




Aber das Gummiobjekt genoss diese Behandlung und war überglücklich und das hätte gut so weiter gehen können. 

Dann fiel Lady Luna auch die Fernbedienung ein und hier tastet Sie sich erstmal wieder ran und beobachtet Ihr Gummiobjekt welche Reaktionen es zeigte. Wie dann die Schocktaste gedrückt wurde, war die Reaktion mehr als eindeutig und es war gut, dass der Schrei unter der Maske und Gasmaske nur gedämpft rauskam. 

Es gefiel ihr sichtbar sehr gut. Aber auch dem Gummiobjekt machte diese Behandlung Spaß und es genoss es. 

So spielte sie noch eine geraume Zeit in der dann auch ein Vibrator sehr intensiv zum Einsatz kam. 

Es, das Gummiobjekt ließ sich einfach Fallen und hoffte das es nun so weiter gehen würde. 


Mysti: Sie genoss die Zeit mit Ihrem lieblingsspielzeug und probierte mit leisem kichern immer wieder die Fernbedienung und einzelnen Einstellungen durch. Ihre lustvollen Blicke wanderten über den prall gefüllten Latexsack und erfreute sich über jede Zuckung und Stöhnen das vor Ihren Augen sich abspielten.

Aber plötzlich meinet Lady Luna, "Sie hätte fast vergessen, sich das es sich noch die Nägel machen lassen muss."

Es zuckte zusammen, ja Mysti meinte Sie muss unbedingt noch Ihre Fingernägel machen lassen, aber es hatte angenommen das Mysti da schon am Freitag war. Es hatte sich nicht gemerkt ob es so war oder nicht. Es war nun sehr beunruhigt. 

Sollte Sie wirklich vorhaben sich die Fingernägel machen zu lassen. Es so hier zurücklassen. 

Unbeschreibliche Gedanken gingen durch seinen Kopf. Es wusste das sie dazu in die Stadt fahren müsste, das es somit für etliche Zeit allein in dieser Bizarren Situation sein würde.

Sie grinste immer noch und meinte zu Ihrem Gummiobjekt "Ich habe um 12:00 einen Termin in der Innenstadt und muss jetzt los. Du wirst schön brav hier auf mich warten."

Wenn es nicht komplett gummiert gewesen wäre hätte man gesehen wie es blass wurde und sehr nervös.

Wollte Sie Ihr Gummiobjekt wirklich real allein in dieser extremen Gummierung und Fixierung zurücklassen. 

Ein nogo. Aber andererseits hatte es Ihr alles erlaubt zudem eben auch, theoretisch, sowas gehört auch wenn es absolut nicht korrekt ist. 

Aber er wollte es immer konsequent und hatte Sie dazu schon mehrfach aufgefordert konsequent und streng mit Ihrem Gummiobjekt zu sein. 

Sollte Sie es diesmal wirklich durchziehen. 



Sie spielte nun noch etwas mit Ihrem Gummiobjekt das zuerst in diesem Gedanken verloren war ob Sie es wirklich macht oder nur androht. 

Aber im Spiel, das es so genoss, verlor sich dieser Gedanke schnell und fast genauso schnell war es sehr Glücklich, wenn es auch wieder ein sehr seltsames Gefühl war mit Katheter seinen Spaß zu haben. 

Es lag noch glücklich da, da meinte Lady Luna Sie müsse jetzt los, sonst verpasst sie die S-Bahn.

Sie meinte es ernst fuhr es ihm durch den Kopf, er wollte noch protestieren doch die Antwort konnte es nicht mehr hören da inzwischen die Kopfhörer mit Wasserfall Geräuschen und Meeresrauschen beschallt wurden so das es ab nun keine Außengeräusche mehr wahrnahm. 

Außerdem wurde nun das Zimmer so perfekt verdunkelt das es absolut nichts mehr sehen konnte. 

Es spürte nur noch ein paar letzte Streicheleinheiten von Lady Luna und ein auf random eingestelltes estim und dann nichts mehr. 


Mysti: Sie stand aus seinem Blickwinkel vor Ihm und beobachtete, wie es ruhig da lag. Ihr war bewusst, dass Ihr geliebtes Spielzeug nun versuchte zu lauschen um ein Geräusch Ihre Herrin war zunehmen. Mit einem sadistischen, aber süssem lächeln, prüfte Sie stehend die Fensterläden und die Umgebung um Sie herum. Langsam gewöhnten sich Ihre Augen an die Dunkelheit und Sie konnte endlich etwas sehen, um sich vorsichtig im Raum zum Tisch bewegen zu können wo Ihre Sachen lagen.


War Sie wirklich gegangen, hatte Sie Ihr Gummiobjekt wirklich komplett allein zurückgelassen in dieser Bizarren Situation 

War das wirklich real. 

Für das Gummiobjekt war es das nun plötzlich, denn er konnte, trotz intensiver Hörversuche und dank der Dunkelheit und seines außerdem sehr eingeschränkten Sehvermögens durch die Gasmaske nur zur Decke, die auch nur dunkel und schwarz war, Lady Luna nicht mehr ausmachen. 

Es musste davon ausgehen das Sie Ihr Gummiobjekt wirklich allein gelassen hatte. 

Es versuchte ruhig zu bleiben. Dem Gummiobjekt war bewusst das es in der vergleichbaren Fixierung und Gummierung schon sehr oft und sehr lang ausgehalten hatte. Also sollte das kein Thema sein. Aber mental war es das schon für das Gummiobjekt. 

Nach einer gewissen Zeit, das Objekt hatte inzwischen jegliches Zeitgefühl verloren, durch die Dauer Dunkelheit und das Plätschern in den Kopfhörern, fand es irgendwie gefallen an der Situation und begann sich das ganze auszumalen. 

Es stellte sich vor wie Lady Luna in die Stadt fuhr und im Kopf an Ihn dachte, wie sie im Nagelstudio saß und in sich grinste bei dem Gedanken wie Ihr Gummiobjekt auf sie warten musste ohne irgend etwas ändern zu können. 

Ja es fand nun langsam sogar Freude daran, da es ja ein wunderschöner letzter Sommertag war, sich diesen massiven Kontrast vorzustellen. 

Es dachte z.B. wie es wär wenn Lady Luna im Anschluss in ein Café ging dort in der Sonne saß, den Passanten zu sah und den Sommertag in vollen Zügen genoss. Das Ganze in dem Wissen das Ihr Gummiobjekt zu Hause perfekt verpackt, gummiert, verschlaucht, verkabelt und fixiert auf Ihre Rückkehr warten musste. 

Es stellt sich vor wie Ihr bei diesem Gedanken ein Lächeln über das Gesicht huschte. Sie in der Vanilawelt und nur Sie wusste, was da zu Hause Bizarres auf sie wartete und nicht wegkonnte. 


Irgendwann ließ der estim nach, wie lang es nun schon so rumlag konnte das Gummiobjekt nicht sagen. Es hatte inzwischen aufgehört sich diese Frage zu stellen es genoss inzwischen die Situation und war inzwischen fest überzeugt das Sie es tatsächlich so durchzog. 

Es hatte sich inzwischen an die Situation gewöhnt und hoffte fast das Sie es noch lange selber in der Stadt, sollte sie wirklich dort sein, genießen würde. 


Fast wie ein Schock merkte er plötzlich eine leichte Berührung, es war weiter dunkel im Raum. Dann begann das Spiel von vorn und es war überglücklich. Erstens das Sie wieder da war und das es für Sie so gut ausgehalten hatte. 

Es sagte keinen Ton und auch Lady Luna blieb komplett stumm, es war so eine Geniale Stimmung im Raum bei der ein Laut nur gestört hätte, einfaches pures blindes Vertrauen. 

Was es immer noch nicht wusste wie lang es nun schon so gefangen im Gummi war, wie lang es noch gehen würde und ob Sie wirklich weg war. 

Ob er letzteres jemals erfahren würde, auch das wusste es nicht. Aber es war Ihm egal, es war ein Traum für das Gummiobjekt, ob real oder nicht interessierte das Gummiobjekt nicht mehr, nur das hier und jetzt zählte. 


Es merkte das der Druck zunahm, Lady Luna pumpte weiter nach. Diesmal so stark das es Ihn komplett zusammen drückte. 


Mysti:  Nun war es an der Zeit, diesen Moment voll auszukosten und Ihre gesamte Aufmerksamkeit Ihrem Gummiobjekt zu widmen. Es schwimmte schon fast in dem Sack, so stark hatte Sie diesen aufgepumpt. Es war so herrlich, dass pralle Latex zwischen Ihrem Spielzeug und Ihr zu spüren und damit zu spielen.


Sie spielte weiter mit Ihrem Gummiobjekt das nun nichts mehr zu melden hatte und nutze alle Mittel aus, was auch wieder zu einem "Erfolg" führte. 



Dann wurde es plötzlich wieder still. Sollte sie schon wieder weg sein oder spielte Sie erneut mit Ihrem Objekt? 

Es spürte nun den enormen Druck der auf Ihm und seinen Gliedmaßen lag, dieser war nun so stark das es inzwischen ein leichte Kribbeln in den Händen und am Fuß spürte und auch das Atmen anstrengender wurde. 

Dem Objekt war klar so würde es auf Dauer nicht gehen dazu war auch seine Kondition zu schlecht. 

Es versuchte durch vorsichtiges rufen nach Lady Luna auf sich aufmerksam zu machen. Aber erstmal geschah nichts. War sie wirklich gegangen? 

Etwa erneut wie angenommen in die Stadt? 

Das Gummiobjekt wurde unruhig und schaute durch minimale Bewegungen, die gegen den Druck des Gummis sehr schwer waren, die Situation zu verbessern. Irgendwann gelang es Ihm es erträglicher zu gestalten, aber es wollte jetzt nur noch raus. 

Dann merkte es plötzlich wieder eine Berührung, Sie war also doch da. Hat Ihr Objekt nur Zappeln lassen. Wie lang das konnte das Objekt beim besten Willen nicht mehr sagen. 



Sie erleichtert es, in dem Sie die Luft aus dem Sack ließ, was sehr bald zu einer Erleichterung führte, obwohl das Objekt ja weiterhin in allen Gummischichten eingeschlossen und durch die Zeit Schlösser gesichert war. 


Was das Objekt nicht wusste Lady Luna hatte echt alles im Griff und konnte Ihr Objekt perfekt einschätzen, wie weit es gehen kann. 

Denn wenig später hörte es, inzwischen war der Kopfhörer ausgeschalten worden, dass das Zeitschloss des Sack aufging. 

Das des Anzugs blieb aber weiter verschlossen, Lady Luna klappte das Sack Oberteil zurück und ließ es etwas ausruhen.

Als Sie wieder zurückkam und mit ihren Latexbehandschuhten Händen erneut begann Ihr Gummiobjekt zu berühren, das Gummiobjekt hatte nun freie Hände und begann dies vorsichtig zu Erwidern und so umschlangen sich die Gummihände und Arme in einem wilden Spiel. 

Das Gummiobjekt blieb ansonsten aber weiter gehorsam, auf Befehle wartend, ruhig liegen, wie wenn es weiter fixiert wäre. 

Irgendwann ging Lady Luna weg von Ihrem Objekt, ließ es weiter im halbdunkeln liegen und begann im anderen Bett weiter zu spielen und hatte ihren Spaß. 

Das Gummiobjekt war nun wieder nur Objekt, Lady Luna beachtet es nicht mehr, sie spielte wie wenn sie alleine im Raum wär und das Gummiobjekt nur ein toter Gegenstand wär. Eine für das Objekt wieder faszinierende Erfahrung die Ihm seine Stellung absolut klar machte. 


Mysti:  Sie setzte sich gemütlich auf dem zweiten Bett ausserhalb des Blickwinkel Ihres Gummiobjektes, doch mit perfektem Blick für Sie auf das gesamte Schaubild. Ihr Augen wanderten über das für Sie leblose Spielzeug, dass Sie auf dem anderen Bett liegen gelassen hatte. Die Ellbogenlangen schwarze Latexhandschuhe glitten über Ihrem Körper, während Sie genüsslich das Spiel in Gedanken noch einmal durchging. Sie knabberte leicht an die Latexumhüllten Fingern, als Ihre Füsse an den Stabvibrator auf Ihrem Bett stossen den Sie während des genüsslichen Spiels mit Ihrem Gummiobjektes dort abgelegt hatte. Ihre Hand tastete danach und kurz drauf ertönte die Musik von vibrierendem Latex und ihrem Körper.


Wie Sie fertig war, kam Sie erneut zum Bett des Gummiobjekts und meinte Sie gehe jetzt ins Bad um sich frisch zu machen. Bald müsse auch das Zeitschloss am Anzug Ihres Gummiobjekts aufgehen, aber es soll weiter erstmal liegenbleiben. 

Nun wartet das Objekt irgendwie sehnsüchtig auf das öffnen andererseits wäre es auch klasse gewesen wenn es weiter zu geblieben wär, bis auf weitere in dem Gummianzug eingeschlossen bleiben und so weiter nur ein Gummiobjekt zu bleiben.

Aber da das Gummiobjekt seit dem Frühstück um 8:30 nichts mehr gegessen hatte und auch nur Wasser, durch den Trinkschlauch, bekommen hatte, war es inzwischen schon geschwächt. Was aber auch kein Wunder war wenn es auf die Uhr schaute, was inzwischen schemenhaft möglich war, und feststellte das es inzwischen bald 18:00 Uhr war. Es merkte auch das die lange Zeit ohne so geniale Aktion mit Mysti der Kondition sehr geschadet hatte. Es ist echt Zeit geworden das hier wieder was passiert und er auch weiter an seiner Kondition arbeitet.


Da Lady Luna am nächsten Tag ganz in der früh los musste und es noch ein Herrlicher Tag draußen war, der zum Biergartenbesuch einlud, und beide doch etwas Appetite hatten, wurde beschlossen das das Gummiobjekt nun aussteigen darf und sich Umziehen soll. Um so einen herrlichen Tag mit einem schönen gemeinsamen Abendessen zu beschließen. 


So begab sich das Gummiobjekt in das Bad und zog den Anzug aus entfernte den Katheter, da dieser ja fest mit dem Anzug verbunden war und so das Objekt regelrecht total mit dem Anzug verband, was auch ein irres Gefühl ist. 

Schnell duschte es sich und erschien kurz darauf wieder als Rubsubsea im Zimmer, wo sofort, nach einigen kräftigen Schluck Spezi, das zusammenpacken begann und nach einem kurzen Zwischenstopp bei Ihm zu Hause, bei dem er sich umziehen konnte ihn Ausgehfähige Kleidung, ging´s weiter zu einem Griechischen Restaurant wo wir Beide den Abend im Garten bei schönem Wetter und  tollem Essen beschlossen und das ganze nochmal Revue passieren lassen. Wo wir uns ausgiebig unterhielten. Feststellten wie sehr uns das alles gefehlt hat und wie genial es war, trotz langer Pause, wie wenn es diese nicht gegeben hätte.


Allerdings ob Sie nun wirklich weg war oder nicht habe ich nicht erfahren, sondern nur ein Grinsen geerntet. 

Aber da wir uns so lange kennen, Vertraue ich Ihr auch total und weiß das wir immer so sicher wie irgend möglich, wenn auch so extrem wie irgend möglich spielen und das schönste Spiel neben dem physikalischen das Mentale Psychische Spiel ist.


Mysti:  Hier zu möchte ich nochmals Rubsubsea für den schönen Tag sowie das gemütliche Essen zum Ausklang danken. Ob ich die Möglichkeit für ein paar schöne Sonnenstunden genutzt hatte oder meine Zeit ebenso genüsslich in Latex vertrieben habe, überlasse ich der Fantasie unsere Leser(inen).

Ich bin sicher, dass Ihr euch gut ausmalen könnt, wie Sehr ich die Zeit dazwischen geniessen konnte.


Sonntag, 25. Juli 2021

Ausflug im MD nach sehr langer Zeit

 Ausflug im MD nach sehr langer Zeit

 


 


 Ausflug im MD nach sehr langer Zeit

Am Freitag war wieder mal der Latexstammtisch der auch super besucht war
und ich konnte trotz 30 Grad Latex only anziehen und so raus in das
Restaurant zum Stammtisch gehen.
Es war so genial endlich wieder Latex auf der Haut zu spüren, sich mit
Gleichgesinnten auszutauschen.
Durch viel Arbeit und auch sonstige Aufgaben war das 2021 für mich bisher
kaum zeitlich möglich gewesen.
Am Samstag unterhielt ich mich mit Katja und schnell stand fest das wir,
egal wie der Arbeitsstreß ist, wieder eine Latexaktion machen.
Da sowas am besten sehr kurzfristig geht, wurde gleich der Sonntag
Nachmittag/Abend festgesetzt und auch schnell was es werden sollte.
Um den Aufwand (Herrichten und hinterher Putzen) so gering wie möglich
zu halten sollte ich "nur" folgendes mitnehmen.
Den blau/schwarzen MD-Anzug mit allem fest dran (Gasmaske, Handschuhe,
Füßlinge) und wasserdichten abschließbaren Reißverschluß.
Um diesen zusätzlich zu sichern, den Eisenbauchgurt, die Edelstahlhand-
fesseln und den Edelstahl Halsreif.
Dazu mein neues, sehr stabiles Zeitschloß aus Metall, ein Fingerprintschloß, Fußkette.
Den Trinkschlauch, da es doch einige Stunden werden sollten, die Mickymäuse (Gehörschutz) und die Blinddeckel.
Schon war wieder einiges zusammen aber im Verhältnis überschaubar.

Ich sollte nun so gegen 17:00 zu Katja fahren, in die Wohnung gehen,
ich habe da einen Schlüssel und mich selber fertigmachen.
Anzug anziehen die Fesseln anlegen, Gehörschutz auf und Blinddeckel
drauf und die Fesseln mit Vorhängeschlössern sichern, so daß ich alleine nicht mehr loskomme.

KATJA: nachdem ich zuvor noch eine andere Verpflichtung hatte, war es so eine gute Lösung, dass sich Rubsubsea schon in Ruhe umziehen konnte und fertig hergerichtet warten würde, wenn ich dann nach Hause komme und somit selber Zeit für mich habe, mich ebenfalls in Ruhe umzuziehen und alles notwendige vorzubereiten.

Gesagt getan ich erschien gegen 17:00 in der Wohnung und begann mich
herzurichten. Was teilweise sehr schweißtreibend war, die ganzen Fesseln
selbst mit den dicken Handschuhen anzulegen, aber es gelang.
Dann nur noch das neue, mega stabile, Zeitschloß um den Anzug abzuschließen.
Ich stellte es, wie ausgemacht, auf 5h 34min und versuchte dann durch den
Schieber des Reißverschlusses und dem der Halteöse zu kommen.
Als dies vermeintlich gelang schloß ich das Schloß.
Bei der Kontrolle merkte ich, dass es nur durch den Schieber ging also
nochmal auf null solang es nicht abgeschlossen ist und erneut probieren.
Diesmal dachte ich, ich mache es erstmal zu und stelle dann die Zeit ein.
Ein riesen Fehler, denn vor dem Spiegel, den ich jetzt nutzte, verwechselte
ich, da ja spiegelverkehrt, Minuten- und Stundentaste und so wurden aus
5h und 34min ganz schnell 34h und 5 min
Das wußte ich zu dem Zeitpunkt aber noch nicht, ich war fest der
Überzeugung es auf 5h 34min gestellt zu haben.
Drückte auf die Starttaste es machte piep piep piep und zu war es.
Dann ging ich zum Sessel zurück und vervollständigte alles.
Am Ende saß ich blind und taub, vollständig in Latex verpackt und so
fixiert das ich alleine nicht mehr raus kam im Wohnzimmer und konnte
nur noch auf Katja warten.

Da begann schon das erste Kopfkino, was, wenn sie mich vergessen, oder
da ich so oft absagen mußte, einfach schmorenlassen würde.
Oder kommt jemand fremdes in die Wohnung und entdeckt mich.
Das Zeitgefühl war schon nach sehr kurzer Zeit weg und ich konnte nur
ausharren.

KATJA: als ich Zuhause ankam, öffnete ich die Wohnungstüre ganz leise. Rub sollte nicht mitbekommen, dass ich schon da war.
Ich hörte kurz nach ihm. Er schnaufte tief und normal und war auch so hergerichet, wie wir es ausgemacht hatten. Ich schloß leise die Türe, damit ich mich relativ normal bewegen konnte.
Nachdem mir bei dieser Aktion nicht die Zeit davonlaufen würde, legte ich in Ruhe meinen 5mm dicken Neoprenanzug, die Neoprengummistiefel, Neoprenhaube und -handschuhe sowie die Gasmaske bereit.
Kurz frischgemacht schlüpfte ich in mein Outfit und überraschte Rub. Er hatte gar nichts mitbekommen, da die Atemgeräusche in der Gasmaske schon laut und die Mickeymäuse auch effektiv sind.


Irgendwann spürte ich wie ich berührt wurde und wußte das Katja da war.
Ich war sehr froh und es dauerte nicht lange bis die Blinddeckel abkamen
und der Gehörschutz und Sie mir gegenüberstand, perfekt in Ihrem
Glatthautneopren mit Neopreneishaube und geschminkten Augen grinste
Sie mich an.




KATJA: natürlich hatte ich zuvor auf das Zeitschloß von Rub geschielt und mich hätte beinahe der Schlag getroffen. Der Countdown lag bei über 33h. Das war übel, da ich das Fingerprintschloß für mich schon bereitliegen sah und überlegt hatte, meinen Einteiler und mich darin mit einer Kette einzuschließen, so wie es eh angedacht war.
Ich war in dem Moment so froh, dass ich es nicht getan hatte, denn Rub hatte zuvor erwähnt, dass das Schloß nur mit totaler Zerstörung geöffnet werden kann. Solches Werkzeug besitze ich aber nicht und somit hätte ich ebenfalls warten müssen, bis Rub wieder frei gewesen wäre, da das Fingerprintschloß nur mit seinem Daumenabdruck funktioniert und der war gut verpackt in dickem Gummi. Wie erklärt man das in der Arbeit, dass man leider noch einige viele Stunden verhindert sein wird?

Die Fesseln wurden nicht aufgeschlossen das blieb erstmal alles.
Irgendwann schaute Sie auf die Zeitschaltuhr und fragte ob das stimmen
kann das ich 33h eingestellt habe.
Ich dachte zuerst sie will mich nur necken. Doch irgendwann machte sie
ein Bild und zeigte es mir. Mir wurde ganz anders. Denn das neue Schloß
hatte kein Reset oder wäre zum Durchzwicken geeignet.
Wie ich wieder etwas Fassung gewonnen hatte viel mir ein das in der
Beschreibung was von einem Notreset stand der aber nur 2-mal benutzt
werden kann, danach stand diese Funktion nicht mehr zur Verfügung.

Es funktionierte, denn am Montag hatte ich wichtige Kundentermine und mit 33h wär ich bis Dienstag früh im Anzug gefangen gewesen, wenn ich freigehanbt hätte eine Option. Tja der Reset ging, aber jetzt habe ich nur noch einen Freischuß dann war’s das und wenn das Schloß dann zu ist dann ist es zu.

Wir unterhielten uns noch etwas ehe es dann nach draußen in die
Öffentlichkeit gehen sollte.
Da ich mit dem neuen Zeitschloß nun fest verschlossen bis  22:30
also insgesamt für so 5h war wollte Katja auch verschlossen sein in
ihrem Neoprenanzug. Dafür kam das neue Fingerprintschloß zum Einsatz.
Das ist nur auf meine Finger programmiert und da ich ja fest im
Vollanzug und den da dran geklebten Gummihandschuhen war, gab es keine
Möglichkeit das Fingerprintschloß zu öffnen ehe ich nicht aus dem
Anzug war. Perfekte Abhängigkeit.

KATJA: es hat schon was prickelndes ebenfalls verschlossen und somit von jemandem abhängig zu sein. Jetzt war es auch kein Problem für mich, mich darauf einzulassen, da die Zeit auf dem Schloß von Rub die Richtige war. Desweiteren ist es für sein Kopfkino genial zu wissen, dass ich mich ebenfalls in einer gewissen Abhängigkeit befinde und entsprechend verpackt oder eingeschränkt bin.
Nachdem wir startklar waren, setzte auch ich noch die Gasmaske auf, da unsere Ouftis so besser harmonierten, wenn beide Gasmaske tragen und das wurde im weiteren Verlauf dann auch durch entsprechende Resonanz bestätigt.

Als dieses Schloß zu war grinste Katja und schulterte den Rucksack, um dann sofort zur Haustür zu gehen wo ich auch gleich rausgeschubst
wurde und ehe ich mich versah, im Gummivollanzug mit Gasmaske, die Hände mit Edelstahlfesseln an den Ringen des eisernen Bauchgurts
fixiert, in aller Öffentlichkeit stand.
Raus aus der Haustür und ab ging der lange Weg Richtung See.

Es dauerte keine Minute, schon kamen uns die ersten Leute entgegen,
die bei dem warmen Wetter und Sonnenschein über zwei Gestalten in
Neopren und Gummi mit Gasmaske staunten, aber auch breit grinsten.
Wobei wir spätestens am See mehr grinsten, denn kurz vor unserem
Ausflug ist ein Regenschauer drüber gegangen und nun flogen dort
wahre Mückenschwärme und wir waren bestens geschützt.

Aber erstmal galt es zum See zu kommen, der Weg führte uns durch
ein Wohnviertel ehe es aufs freie Feld und einen elend langen
Feldweg in praller Sonne ging. Der See, bzw. die Bäume um diesen,
wollten und wollten nicht näherkommen.

KATJA: es war wirklich krass und mir kamen auf dem Weg schon Zweifel, ob das ganze Unternehmen überhaupt umseztbar ist, so wie ich es mir ausgedacht hatte.
26° im Schatten - auf dem Feldweg wären wir beide beinahe eingegangen und das sind nur gerade einmal 470m Weg ungeschützt unter der  Sonne.


Ich sog immer wieder am
Trinkschlauch Wasser aus meinem Gummitrinkschlauch der um meinen
Hals hing und stapfte vor mich hin, stark schnaufend und fragte
mich was wir hier machen da ich soviel wußte das dies nur der
Anfang war von unserem Ausflug.

Endlich, nach etlichen Begegnungen, waren wir am See und ich
durfte auf einer Bank im Schatten am See platznehmen und ausschnaufen.
Immer wieder trinken und erholte mich so langsam wieder.
(Das Gummitraining fehlt, es wird Zeit hier wieder zu trainieren. ;-) )





Katja machte ein paar Bilder mit dem Handy und wir wurden von
Spaziergängern immer wieder beäugt.
Dann kam eine Gruppe von einem Security Dienst die Ihre Patrouille
um den See machten und sprachen uns an.
Nach der kurzen Frage was wir machen, die wahrheitsgemäß mit, wir
machen einen Spaziergang beantwortet wurde, meinten Sie nur alles
bestens nur Tauchen dürfen wir halt nicht da das hier verboten ist.
Die Security Gruppe zog weiter und wir folgten ihr, nachdem wir uns
noch etwas auf der Bank erholt hatten.

Es ging nun weiter den Seeuferweg entlang und die Begegnungen waren
hier schon ordentlich.
Irgendwann holten wir die Security Leute wieder ein und kamen erneut
ins Gespräch. Sie fragten uns ob sie Fotos von und mit uns machen
könnten. Wir hatten da absolut nichts dagegen und so kamen wir
selber auch zu Pärchenbildern, da wir Ihnen unser Handy zum Fotografieren
gaben.
Sie meinten nur, dass Sie es absolut klasse finden und waren total
begeistert und voll des Lobes über uns und unser Outfit.
So positiv bestärkt ging es nun weiter am See entlang bis wir erneut
Pause machten auf einer Parkbank.
Da fragte mich Katja ob ich noch fit  und bereit für eine Steigerung bin.


KATJA: muss gestehen, dass ich selber schon etwas erschöpft war, daher musste ich abklären, wie es konditionell bei Rub aussah, da wir an diesem Punkt erst etwas mehr als 1/4 der schon reduzierten Strecke hinteruns gebracht hatten.

Vorteilhaft war, dass die Sonne langsam unterging und somit nicht mehr soviel Kraft hatte, denn das nächste Viertel der Strecke würde sich für Rub und mich nur ohne Pause bewältigen lassen.

Ich war es, denn irgendwie hatte ich mich inzwischen an mein
Outfit und das darin eingeschlossen sein total gewöhnt.
Sie grinste und holte die Blinddeckel und den Gehörschutz aus dem
Rucksack, winkte mir noch kurz zu ehe es dann dunkel und ruhig für
mich wurde.
Allein das war wieder ein sehr prickelndes Gefühl.
In aller Öffentlichkeit auf einer Parkbank am See, komplett in dickes
Latex hermetisch eingeschlossen mit Edelstahlfesseln fixiert blind
und taub dazusitzen. Nicht mehr zu wissen was um einen herum passiert.





Ich merkte das Sie sich an meinen Füssen zu schaffen machte und
dachte ohje jetzt kommen die Fußketten dran und ich kann ab hier
nur noch mit kleinen Tippelschritten die ganze Strecke zurückgehen.
Aber wie mir, nach gefühlt sehr langer Zeit, die Blinddeckel abgenommen
wurden, erkannte ich das da was ganz anderes an meinen Füssen war.
Sie hatte mir zwei Ketten, mit vielen Glöckchen dran, um die Füße
geschlossen.
Grinste mich an und schob den Gehörschutz etwas zur Seite.

KATJA: ach was hat Rub wieder im Vorfeld an Ideen gehabt und was alles umgesetzt werden kann und sollte - so viele Optionen und immer wieder erwähnte er diese Glöckchenketten wie ich sie auch schonmal tragen durfte.
Damit hatte ich gar keine andere Wahl mehr, als ihm diese Erfahrung mit den Glöckchenketten ebenfalls zuteil werden zu lassen.
Ich wusste ja, wie laut diese Glöckchen sind und ich wollte ihn im Ungewissen lassen. Somit entfernte ich mich ein gutes Stück von ihm, um die Glöckchenketten unbemerkt und nicht klingelnd aus dem Rucksack zu holen, um dann möglichst erschütterungsfrei wieder zu ihm zurückzugehen und diese so vorsichtig, sprich leise wie möglich anzulegen und mit jeweils einem kleinen Schloß an seinen Fußgelenken zu sichern.
Ach war das eine innere Freude, dass er, wie er mir sagte, gar nichts mitbekommen hat :) .


"Wir sehen uns bei dem Einkaufscenter, da wo das Fastfood Restaurant ist,
vor dem Supermarkt, du wirst mich dort schon sehen."
Ich schaute sie an, war froh noch zu sitzen denn die Knie wurden
gerade etwas weich. Sie fügte nun nur noch hinzu.
"Hier durch den Parkplatz dann der Straße am Sportplatz vorbei
folgen bis zum Hallenbad. Dort nach rechts weiter der Straße
folgen bis du bei der großen Kreuzung angekommen bist dort siehst
du dann eh schon alles."

Ja sie schickte mich tatsächlich, ganz alleine, in diesem eh schon
absolut nicht unauffälligen Outfit eingeschlossen, nun auch
akustisch nicht zu überhören, quer durch die Stadt zum Einkaufszentrum.
Sie grinste weiter und meinte nur stell dich mal noch hier auf die
Wiese, ich mach schnell noch ein Foto von Dir und dann kannst du
alleine losziehen. Bis später wir sehen uns dort beim Einkaufszentrum.

Die ersten Schritte Richtung Parkplatz vielen mir nicht leicht und
ich versuchte so vorsichtig wie möglich, fast in Zeitlupe, mich
zu bewegen, damit die Glöckchen möglichst keinen Lärm machen.
Allerdings konnte ich es, wegen dem Gehörschutz selber kaum beurteilen.
Ich wußte nur von einer früheren Aktion, bei der Katja die Glöckchen-
ketten tragen mußte, das diese über mehr als 100 m sehr gut zu
hören sind sogar an einer stark befahrenen Straße.

Schon am Parkplatz merkte ich wie sich Leute umsahen woher das
Klingeln kommt, mich dann erblickten und fixierten, um dann zu
grinsen. Na toll das kann ja was werden, wenn es dann durch die
Stadt geht, dachte ich nur.
Die Straße vom Parkplatz zog sich in einem langen Bogen und
ich marschierte, den versuch vorsichtig in Zeitlupe zu gehen
hatte ich inzwischen aufgegeben, Richtung Hallenbad.
Als ich vor den Sportplätzen drei Mädels sitzen sah die von
ihren Handys aufblickten und mich aufmerksam beobachteten
ab und an grinsten und sich scheinbar über mich unterhielten.
Hinter den Mädels, ein paar Meter weiter, saßen dann noch
eine größere Gruppe Jungs die vor dem Sportlerheim warteten
und auch die blickten neugierig zu mir herüber.
Ich dachte nur, einfach weitergehen wie wenn nichts wäre, so
unauffällig wie möglich.
Wobei wie sollte das gehen, wenn ein ca. 2m großes glänzendes
Gummiobjekt mit Gasmaske und Stahlfesseln laut läutend
auf der Straße, die keinerlei Deckung oder so bot, unterwegs ist.

Aber auch die grinsten und hatten sichtbar ihre Gaudi.
Als ich dann endlich beim Hallenbad war bog ich nach rechts
in die nächste Straße, die nun deutlich mehr Wohnbebauung
hatte, ein und weiter Richtung Hauptstraße. Hier waren nun
auch mehrere Passanten auf der Straße unterwegs deren
Aufmerksamkeit ich auch voll hatte. Aber auch hier nur
positive Reaktionen und eben meistens ein breites Grinsen.

KATJA: das Wort "schlendern" kannte Rub in seiner Situation nicht.
Ich nahm einen parallen Weg zu dem, der ihm vorgegeben war.
Erst war ich etwas vor ihm, aber hören konnte ich ihn immer :)
Dann positionierte ich mich, damit ich auch ein paar Beweisvideos machen konnte.  So zog er dann an mir vorbei und ich hatte Mühe ihn wieder einzuholen und achtete darauf, dass er mich nicht zwingend sah, aber er war wohl gut selber mit sich beschäftigt, so dass er mich auf der anderen Straßenseite laufend nicht wirklich wahrnahm.
Allerdings war auf meiner Straßenseite allerhand los und Rub war auf gleicher Höhe mit mir. Aber was machen die ganzen Passanten: die schauen nur nach dem Gebimmel und betrachten das Gummiwesen...
Ich war da schon ein bisschen angefressen, dass ich in Vollneopren quasi auf Körperkontakt an den ganzen Leuten vorbei bin und die würdigen mich keines Blickes!


Die Kreuzung war erneut eine Hürde, da ich hier mehrere
Ampelperioden benötigte, um zum Einkaufszentrum zu kommen.
So stand ich mitten auf der Mittelinsel an dieser sehr stark befahrenen
Straße, perfekt ausgestellt.



Beim Einkaufszentrum erwartet mich Katja schon.
Hier gab es noch ein paar Fotos und es gab logischerweise
weiter volle Aufmerksamkeit ja sogar welche die herkamen
und fragten was wir machen und es klasse fanden.
Dann wurde mir der Gehörschutz abgenommen und die Glöckchen-
ketten. Ja sogar die Handfesseln die am Bauchgurt angeschlossen
waren wurden von diesem wieder getrennt.
Uns standen nun wieder einige Kilometer Rückweg bevor und
da dort keine Rastmöglichkeit war sollte ich es so leicht
wie möglich haben.
Der Rückweg hat sich dann tatsächlich gut gezogen, denn
ein 1,2 mm dicker absolut dichter Gummitrocki mit Gasmaske
und Gummistiefel ist nicht unbedingt die Wanderkleidung.
Aber es macht trotzdem mega Spaß darin zu Wandern ;-)

Kurz vor dem Ziel stellten wir fest, dass mein Zeitschloß
noch seine Zeit brauchen würde, ehe es aufgeht. So
beschlossen wir, diese an einer Bushaltestelle auf der Bank
zu verbringen. Schauten dem Verkehr zu und ich ließ das
gerade eben erlebte Revue passieren, obwohl ich ja eigentlich
immer noch mitten drin war.
Dann ging´s zurück nach Hause wo ich wieder im Sessel platz
nehmen durfte, die Blinddeckel und Mickymäuse verpaßt bekam  und so dann noch eine Glückliche Zeit, bis das Zeitschloß aufging, verbringen durfte.

KATJA: das Zeitschloß ist glücklicherweise aufgegangen, aber das heißt nicht, dass ich auch frei war.
Ich durfte weiter schwitzen, bis Rub sich dann langsam bequemt hat, mal duschen zu gehen und somit seinen Daumen freizulegen.
Dann kam er glücklich strahlend zurück und bekam erstmal ein Glas Spezi. Soviel Wasser aus dem Trinkschlauch taugt einfach nicht;)
Aber ich war immernoch verschlossen, da er mit seinen "Schrumpelfingern" das mir angelegte Fingerprintschloß zwar anfassen konnte, aber das Schloß wollte diesen Zustand seines Daumens nicht akzeptieren. Somit musste ich mich eine weitere Zeit gedulden und wir sprachen derweil über die Aktion und Rub´s Erlebtes.

Es war ein mega Erlebnis, nicht nur da es seit so langer Zeit das erstemal wieder schön in Latex gewesen ist.
Auch wegen der genialen Herausforderungen, denn das ganze
war mit fast 7km so verpackt, bei strahlendem Sonnenschein,
die erste Zeit schon eine körperliche Herausforderung und dann die mentale Herausforderung so in aller
Öffentlichkeit unterwegs zu sein.
Aber das Ergebnis war mega. Wir hatten nur positive
Begegnungen und Reaktionen, ja es kam mir fast so vor
wie wenn wir den Leuten wirklich Freude bereitet haben, sie wieder was erlebt haben, nicht nur wir.
Danke Katja für das Ermöglichen und die Planung.

KATJA: auch wenn ich mich immer schwer tue, so eine, wenn auch kleine Aktion, zu planen, freue ich mich total, dass es Rub getaugt hat und ich hatte natürlich auch meinen Spaß dabei, draussen im Outfit unterwegs zu sein und vor allem darin gesehen zu werden.
Es ist eben oft eine Gratwanderung. Einerseits die hohe Temperatur, daher war die verkürzte Strecke die richtige Entscheidung.
Dann war merklich spürbar, dass die seitliche Fixierung der Hände am Bauchgurt mit der Zeit unbequem wurde.
Natürlich hätte man die Schrittgröße verkürzen können, aber dann wäre es noch einen Tick anstrengender geworden.
Bei der zweiten Bank habe ich schon mit einem Abbruch gerechnet, aber da kam dann sogar der Punkt, wo es nach der vorhergehenden Anstrengung schon wieder besser lief und somit konnte zumindest die Passage mit den Glöckchen noch durchgezogen werden.
So war es auf jeden Fall wieder ein gelungener Abend für beide Seiten und das ist immer das Wichtigste und wir bleiben weiter dran :) .


Hier noch ein kurzes Video extrem verkleinert damit es hier hochgeladen werden kann. Aber ich denke es gibt einen guten Eindruck Optisch und akkustische von dem Ausflug. 😉








Montag, 8. Februar 2021

Klingeling

 Klingeling




Vor langer Zeit hatten Rubsubsea und ich darüber gesprochen, dass es doch ganz nett wäre, wenn so eine Outdooraktion nicht nur optisch ein Highlight wäre, sondern auch akustisch.
Schnell war die Idee geboren, das man ein Outfit durch kleine Glöckchen wunderbar hörbar machen könnte.

Ich fand die Idee ziemlich neckisch und gar nicht schlecht, ohne weiter groß darüber nachzudenken und die Vorfreude war groß.

Wir einigten uns auf silberne Glöckchen und um es noch reizvoller zu machen sollten sie an einer Kette angebracht werden, damit das Ganze auch mit einem kleinen Vorhängeschloß abschließbar ist, so dass sie nicht einfach abgenommen werden können, wenn man draussen unterwegs ist.
Um die Glöckchen mit der Kette verbinden zu können, entschlossen wir uns für kleine Schlüsselringe.
Nachdem wir der übereinstimmenden Meinung waren, dass es schon laut sein sollte, einigten wir uns auf lustige 100 Glöckchen aufgeteilt auf fünf Ketten. Je eine für Hand- und Fußgelenke und eine für den Hals. Das war eine hübsche Bastelaktion.

/* Rubsubsea: Ja wenn man sich unterhält entstehen einfach die besten Ideen. und noch besser, wenn sie dann so perfekt umgesetzt werden wie hier. Muß Katja echt loben für die handwerklich perfekte Umsetzung. Der so einige Chats voran gingen bei der Suche nach dem geeigneten Material, aber es hat sich gelohnt. Die Glöckchenketten sind perfekt, Optisch ansprechend, pragmatisch abzuschließen und so nicht mehr abnehmbar und vor allem akustisch wunderschön laut. */

So groß die Vorfreude anfangs war, je weiter die Ketten mit den Glöckchen bestückt wurden, desto ohrenbetäubender wurde das Klingeln, weches sie verursachten. Erst jetzt wurde mir bewusst, auf was ich mich da einlassen würde und mir wurde langsam mulmig.
Nachdem Rubsubsea aber immer sagt, dass ich immer abgebrühter werde, was extreme Aktionen anbelangt, wollte ich es ihm aber auch beweisen.


/* Rubsubsea: Das ist echt ein Problem mit Katja, man kann Sie nur noch sehr sehr schwer aus der Fassung bringen bei solchen Aktionen. Muß mir da immer mehr einfallen lassen. */

Endlich hatten wir einen Termin gefunden und das Outfit stand auch schon fest.
Die Umsetzung ist zwar zu Coronazeiten nicht einfach, aber wir sind findig und fanden natürlich eine Lösung, um die Vorgaben der Regierung zu erfüllen.

Den Temperaturen dieses mal angepasst sollte ich den schwarzen Skianzug tragen. Der Reißverschluß sollte weit geöffnet sein, um meine Brüste zwar aufreizend, aber noch halbwegs züchtig präsentieren zu können.
Offene Haare, Augen verführerisch geschminkt.
Um der Aktion noch ein bisschen Spannung zu verleihen sollte der rote Ballknebel folgen und um den Vorschriften Folge zu leisten der Mund-Nase-Schutz. So wäre die Knebelung unter Publikum dann nicht sichtbar. Schon ganz praktisch in der Hinsicht.
Die Hände sollten streng getaped werden, damit diese nutzlos werden und mir dadurch meine Hilflosigkeit vor Augen geführt wird Darüber die dicken Handschuhe und Winterstiefel für ein stimmiges Outfit.
Den Abschluß hätten die Glöckchenketten mit den silbernen Schlössern gebildet.

Hatte mich dann doch total auf die Aktion gefreut, da ich das Outfit schonmal für mich ohne die Verschärfungen getragen hatte und mich darin absolut wohl und sexy gefühlt habe. Desweiteren gab es auch von Passanten viel positives Feedback für ein das aussergewöhnliche Auftreten.
Ist eben nicht der Normalfall, dass Damen im Winter nicht hochgeschlossen und dick eingemümmelt spazieren gehen ;)

Im Chat mit Rubsubsea ging es dann auch wieder heiß her. Er ist stets bemüht mich einzuschüchtern oder besser gesagt, mir ein flaues Gefühl im Magen zu bescheren.

Auf jeden Fall ging es darum, dass es extrem Öffentlich mit viel Publikumsverkehr sein sollte, damit ich auch meine volle Aufmerksamkeit bekomme und sich definitiv alle Leute nach mir umdrehen, wenn sie mich schon nicht gesehen haben, dann würden sie mich auf jeden Fall weithin hören.


/* Rubsubsea: Ja wir (Ich) hatte alles schon genau durchgeplant. Ich mußte schauen wann ich Zeit habe. Bis wir dann endlich einen Termin hatten, hatte sich die aktuelle Gesetzeslage geändert. */


Bedauerlicherweise mussten wir die geplante Aktion dann umstellen, da die FFP2 Maskenpflicht eingeführt wurde und der Knebel für mich unter der Maske somit nicht mehr tragbar wäre, da die Maske so klein ist, dass der Kiefer nicht mehr extrem gespreizt werden kann.
Und nachdem ich meine herausgehört zu haben, dass Rubsubsea sich sicherlich einen Spaß gemacht hätte und mich z.b. zum goldenen M oder auch in einen Supermarkt geschickt hätte, um z.B. einen Preis in Erfahrung zu bringen, wurde uns damit eben ein Strich durch die Rechnung gemacht.

Extrem schade, da ich mich wirklich auf das Outfit gefreut hatte, aber durch sowas lassen wir uns nicht unterkriegen und da wir flexibel sind, wurde kurzerhand das Outfit geändert, um das Vorhaben in abgewandelter Form umzusetzen, denn die Glückchen sollten auf jeden Fall zum Einsatz kommen:


/* Rubsubsea: Ja wir lassen uns da nicht stoppen sind flexibel und passen es einfach an. So schrieben wir erstmal wieder ein paarmal hin und her um zu klären was möglich wäre und was zur Verfügung stand. */





Dann kam der ersehnte Tag und ich war endlich daheim :)

Um Zeit zu sparen lag mein Outfit für heute schon bereit, so dass ich es gleich nach dem Duschen und betonen der Augen anlegen konnte:

Der 8mm dicke Neoprentauchanzug, der auf Wunsch von Rubsubsea und auch für mein Wohlbefinden immer mit einer Kette und Schloß gegen Ausziehen gesichert wird. Neoprengummistiefel und Neoprenhandschuhe.
Um es spannender zu machen, stopfe ich meinen Mund mit einem Tuch. Darüber kommen Klebebandstreifen, damit es nicht ausgespuckt werden kann.
Zum Schutz der Haare setze ich eine gesichtesoffene Latexmaske auf.
Dann folgt die Gasmaske und darüber kommt die am Tauchanzug angesetzte Haube.

Im wahrsten Sinne des Wortes abschließend die fünf Glöckchenketten jeweils mit Schloß gesichert für die Akustik und als optisch auffälligeres Highlight und das möchte ich von meiner Seite aus definitiv tragen, da es im vorletzten Sommer keine Bilder davon gab, die neon-orangene Feststoffrettungsweste.

Desweiteren lautete die Vereinbarung, dass ich nichts mitnehmen darf.
Keine Schloßschlüssel, keinen Ausweis, keine Handtasche, kein Handy und vor allem keinen Wohungsschlüssel.
Das wird ein bescheidenss Gefühl, ohne Schlüssel die Wohnungstüre zuziehen zu müssen.
Man ist doch immer so sehr darauf bedacht, den Haustürschlüssel unbedingt dabei zu haben und kontrolliert das immer doppelt oder gar dreifach.

Rubsubsea wollte mir die Endgültigkeit vor Augen führen, dass es nach dem Verlassen der Wohnung kein zurück mehr für mich geben würde und vor dem Gang durchs Treppenhaus graute mir sehr.
Der Vollständigkeithalber sei noch erwähnt, dass Rubsubsea einen Ersatzschlüssel zu meiner Wohnung besitzt, mit dem er mich später wieder in die Wohnung lassen würde.


/* Rubsubsea: Beim chatten kam mir die Idee, da ich einen Notschlüssel habe könnte man den ja auch für so eine Aktion nutzen. Das Gefühl die eigene Wohnung ohne alles, abgeschlossen im Outfit, noch dazu mit den Glöckchen verlassen zu müssen. Genau zu wissen, wenn man die Tür zuzieht war´s das, es gibt kein Zurück mehr. Das wollte Ich Katja so richtig auskosten lassen. Hab deswegen diesen Punkt die Tage vorher im Chat auch immer wieder mit schöner Angstkulisse aufgebaut. */


Nachdem wir zu der Zeit hier noch Ausgangssperre ab 2100h hatten, plante ich noch etwas weiter und unterbreitete Rubsubsea meine Wünsche, da die angedachte Aktion um 2000h vorbei sein müsste, damit er dann rechtzeitig wieder bei sich zu Hause eintreffen kann.
Aber ich hatte noch den ganzen Abend Zeit und musste am nächsten Tag erst spät anfangen und somit wollte ich die Zeit entsprechend ausnützen, wenn ich schon in dem tollen Outfit stecke.

Somit hatte ich ihm vorgeschlagen, den Tauchanzug statt mit normalem Vorhängeschloß mit dem Zeitschloß zu sichern, da ich so noch zwangsweise länger im Neoprenanzug bleiben müsste, um ihn nicht gleich um 2030h ausziehen zu können. Hatte 2200h vorgeschlagen - aber Nachteil: die Hände sind frei und dann könnte ich die Gasmaske und Knebel selber entfernen.
Somit doch normales Schloß und wenn er mich dann hier wieder in meine Wohnung lässt, würde er mich noch mit dem Zeitschloß etwas fixieren, so dass ich eben Maske und Knebel nicht rausnehmen und auch den Neoprenanzug nicht ausziehen kann.


/* Rubsubsea: Diesen Punkt haben wir im Chat auch ausgiebig besprochen. das Für und Wider abgeklärt. Am Ende habe ich beschlossen, dass wir sicherheitshalber nur eine strenge Fixierung unter Aufsicht machen. Wie die aussieht und wie lange die dauern würde ließ ich allerdings offen. Ja im Gegenteil ich meinte das Sie sich ja selber befreien könnte und sollte ich am nächsten Tag im Chat nichts von Ihr hören würde ich halt nochmal vorbeikommen müssen. Sie hat es mir wohl nicht geglaubt.
Diesmal hatte Sie recht, Diesmal ;-) */

Ungefähr drei Stunden vor der Aktion bekam ich dann doch Herzkopfen. Mit dem Knebel habe ich es dann richtiga gespürt am Herzschlag und der erhöhten Atemfrequenz.
Kurz durchatmen und dann ging es. Hatte nur noch mit dem Zeitdruck zu kämpfen, entsprechend fertig zu werden, da wir so geplant hatten, dass die Aktion noch bei Tageslicht starten kann.
Letztendlich hatte ich noch Zeit bevor es dann losging. Rubsubsea habe ich immer Stufenweise auf dem Laufenden gehalten, damit er wusste, wie weit ich mit dem Anlegen des Outfits war.

Fünf Minuten Zeit blieben mir noch, um runterzukommen und durchzuatmen.
Somit musste ich nicht überstürzt aus dem Haus und konnte mich noch in Ruhe im Spiegel betrachten und die Optik checken:
schon ein ziemlich genialer Anblick :)



/* Rubsubsea: Ich habe mir wie Katja mir geschrieben hat das sie fertig sei und auf mein Go wartet extra noch damit Zeit gelassen, Sie noch etwas zappeln lassen damit Sie sich einerseits ans Outfit gewöhnen konnte, andererseits die Gedanken was wäre wenn und was kommt da jetzt nochmal so schön Platz zum Kreisen bekommen. */

Dann kam das "okay" von Rubsubsea und ich verließ die Wohnung - ohne Hausschlüssel.
Ist mir gar nicht schwergefallen und auch der Gang durchs Treppenhaus, vor dem ich soviel Respekt hatte, war dann auch ziemlich relaxt. Da habe ich schon andere momente gehabt und dann folgte ich der Anweisung, lauf zur Haltestelle und warte dort.
So tat ich es auch und auf dem weg gab es schon einige sehr interessierte blicke :)

Auf der Bank an der Haltestelle konnte ich dann wieder durchschnaufen und ganz runterkommen.
Habe mich im outfit jetzt richtig wohlgefühlt, obwohl es mit der Gasmaske, der Rettungsweste und dem lautstarken Klingeln der Glöckchen schon extrem auffällig war.






/* Rubsubsea: Was Sie nicht mitbekam war, dass ich da schon in Ihrer Nähe war und die ersten Bilder und Videos von Ihr entstanden.
Ich wurde dann auch von einem Passanten gefragt was das für eine Aktion sei, ein anderer der später dazu kam fragte mich ob das eine Puppe oder Statue sei die da auf der Bank saß. Da Katja sich zu dem Zeitpunkt kaum bewegte. Vermutlich um das laute klingeln zu unterdrücken. :-) */

Auch dieses mal gingen die Autofahrer vom Gas und fuhren nur ganz langsam an mir vorbei.
Beifahrer hatten so viel Zeit, um in Ruhe zu schauen, was denn da sitzt. Aus einem Wagen wurden auch Aufnahmen mit dem Handy gemacht. Das hat mir am besten gefallen:)

Irgendwann kam dann Rubsubsea vorgefahren. Stieg aus und hat auch noch weitere Bilder und evtl. auch Videos gemacht, bevor ich dann in seinen Wagen steigen durfte.

Er erkundigte sich dann auch gleich nach meinem Wohlbefinden und ich antwortete ihm mmmppphhhend das alles super ist :)

Die Fahrt endete auf der Rückseite der Altstadt. In einer Seitengasse hielt er an, um mich rauszuschmeißen und meinte: "wir treffen uns oben am Schloß und das ist ein Gebäude und kein Vorhängeschloß.

Ich bin echt sowas von abgebrüht. Kein Zögern, keine Bedenken - raus aus dem Wagen und losgelaufen.
Das gefällt Rubsubsea gar nicht. Er wünscht sich, dass meine Knie schlottern ;) Ich fands aber einfach nur schön, mich so weiter zeigen zu können.



/* Rubsubsea: Ich weiß echt nicht was ich mit Katja noch machen soll. Mir wären die Knie weich geworden, wenn ich so alleine losmarschieren müßte, nicht so Katja. Ok paßt bis später, hätte sie wohl mit einem Grinsen im Gesicht gesagt, wenn man Ihr Gesicht gesehen hätte und sie keinen Knebel getragen hätte. */


Richtig viel los war bedauerlicherweise nicht. Fast alles geschlossen wegen Lockdown. Aber ein paar Leute waren schon unterwegs und die Blicke waren eher überrascht oder irritiert. Ich habe dann immer nur freundlich gewunken und dann kam auch ein Winken oder Lächeln zurück.
Bergauf musste ich dann doch immer mal wieder stehenbleiben, da es in dem dicken Tauchanzug schon anstrengend und schweißtreibend war und ich nicht genug Luft durch die Nase bekam, da Atmung durch den Mund wegen dem knebel nicht möglich war.


/* Rubsubsea: Für die aktuelle Zeit und das es Winter ist war, so fand ich, sehr viel los aber Katja ist da einfach zu abgebrüht. :-) */

Irgendwann bin ich dann am Schloß angekommen. Rubsubsea war im wagen unterwegs, hatte zwischendurch meinen Marsch immer wieder gefilmt und auch er kam fast zeitgleich mit mir am Schloßparkplatz an.

Das Schloß ist eigentlich beliebter Treff von Leuten, die von dort oben den Blick über die Stadt mit ihren Lichtern genießen. Auch hier interessierte Blicke und Getuschel. Aber das habe ich durch die gute Verpacktung nicht verstanden.






Mitten im Posing gegenüber Rubsubseas Kamera kam dann auch noch ein Streifenwagen vorbei. Glaube, die haben sich schon gefragt, was denn da los ist. Haben aber wohl die Gasmaske gesehen und beschlossen zwei meter weiterzufahren, um die kleine Gruppe Jugendlicher zu ermahnen, dass hier Maskenpflicht ist und sie diese aufsetzen sollten. Dann waren sie auch schon wieder weg - echt amüsant :)


/* Rubsubsea: Wie die Polizei da oben auf einer Routinerunde vorbeikam, habe ich versucht weiter zu fotografieren, um die Situation so natürlich und auch logisch wie möglich aussehen zu lassen. Was auch seine Wirkung nicht verfehlte, da sie einfach ein paar Meter weiter fuhren um dort ein paar Jugendliche zu ermahnen. */

Noch ein paar bilder und Videos und ich durfte dann von dort aus nach Hause laufen. Vom Schloßberg, quer durch die Stadt, an der belebten 4-spurigen Ein-u. Ausfallstrasse entlang.

Zwischendrin habe ich Rubsubsea immer wieder entdeckt, der mir folgte, bzw. vorausfuhr um dann wieder zu halten um wieder Videos von der laut klingelnden und grell refelektierenden Katja zu machen.
Auch immer wieder interessierte Blicke und Hinterherschauen der Passanten.
Weit genug hörbar war ich wohl. Rubsubsea meinte was von ca. 150m trotz dem Autolärm auf der Straße - schon krass, wenn einem quasi der Ruf voraus eilt, bevor man gesehen wird und zu übersehen war ich mit der Rettungsweste auf gar keinen fall. Zumindest war ich sehr froh, dass meine Ohren und der dicken Neoprenschicht gut geschützt waren, sonst wäre ich jetzt wohl taub.


/* Rubsubsea: Es war echt immer wieder faszinierend, in der Straße und später auf der großen Hauptstraße. Ich sah Katja noch nicht aber ich hörte Sie schon. Sehen konnte man sie auch immer sehr deutlich dank der knall orangefarbenen Rettungsweste. Ja sie blieb so optisch und akustisch wirklich niemandem verborgen. */


Rubsubsea wartete schon zu Hause auf mich und ließ mich auch freundlicherweise direkt nach dem Türklingeln hinein, ohne mich noch draussen warten zu lassen.
Wahrscheinlich wäre es auch ausreichend gewesen, wenn ich nur etwas gehüpft und auffällig gewunken hätte. Das hätte die Türklingel wohl gebührend ersetzt ;)



/* Rubsubsea: Nachdem Sie im Vorfeld betonte, dass sie Ihren Nachbarn so nicht unbedingt begegnen müßte, war ich diesmal so nett und hab sie sofort reingelassen nachdem sie die Türklingel gedrückt hat. Ihr klingeln habe ich jedoch schon vorher bei geschlossenem Wohnungsfenster in der Wohnung gehört und da war sie noch so 50 - 100m vom Hauseingang entfernt. */


Drinnen glücklich, aber erschöpft angekommen, fragte er wieder nach meinem Wohlbefinden und ich machte ihm klar, dass ich nur kurz durchschnaufen möchte und die angesetzte dicke Neoprenhaube vom Tauchanzug absetzen möchte, da diese schrecklich auf die Schnallen der Gasmaske gedrückt hat und das ist fürchterlich auszuhalten.





Dann ging es darum, ob ich noch Lust auf die Fixierung hätte und ich bejahte und er fragte nach der Zeit für das Zeitschloß.
Ich war schon ziemlich erschöpft - hätte nicht gedacht, dass das im Tauchanzug so gut und sogar schweißtreibend aushalten ist, bei ca. 5° plus. Dachte eher, ich würde frieren. Dem war aber nicht so. Bis auf den ruhigen Moment auf der Bank der Haltestelle.
Letztendlich signalisierte ich ihm eine Stunde für das Zeitschloß und er meinte, dass ist ja prima, dann kann er ja noch warten, bis die Zeit abgelaufen ist, da es erst 1830h war und dafür viel die Fixierung etwas fester aus als angedacht, aber das hatte ich ja auch so gewollt.

/* Rubsubsea: Damit sie so gut fixiert wie Sie war zusätzlich Spaß bekam steckte ich zwischen die Gurte noch einen kleinen Freudenspender, der aber durch die doch sehr dicke Verpackung leider leider nicht so den gewünschten Erfolg zeigte, sorry :-) */

So konnte ich mich noch ein bisschen, schön fixiert und hilflos, im Spiegel betrachten und mein Outfit visuell und körperlich genießen, während er ein paar Dinge über die Aktion erzählt hat und das er nervöser war als ich. Erledigte noch etwas Korrespondenz und hatte seinen Spaß an meinem Anblick. Dann ging das Schloß endlich auf. Er half mir noch bei der Befreiung, weil ich alleine nicht rausgekommen wäre und verabschiedete sich dann.

/* Rubsubsea: Dank der Spanngurte und im Stuhl konnte ich Sie super fixieren. Mit der Kette und einem Vorhängeschloß und dem Zeitschloss habe ich die Hände an die Oberschenkel fixiert. So saß Sie nun völlig hilflos vor mir.
Ich sagte Ihr dass Sie nun warten müsse bis das Zeitschloss aufgeht, vorher konnte ich eh nichts machen. Auch betonte ich immer wieder das ich ja bald gehen muß um vor der Ausgangssperre zu Hause zu sein.
Sie kommt ja an das Zeitschloss ran, wenn dies wieder öffnet und könne sich dann selber befreien.
Wenn nicht, dann kämme ich morgen früh vorbei.
Auch hier glaubte sie mir wieder nicht, ich denke das wir das vielleicht in Zukunft doch mal ändern allein wegen der Glaubwürdigkeit ;-)
Als das Zeitschloss aufging konnte Sie sich zwar von der Kette befreien aber die Gurte waren so gut gesetzt das es dann trotz langem Winden und scheinbar anstrengender Versuche nicht möglich war frei zu kommen.
Ich schaute diesem Treiben noch einer ganzen Weile genüßlich zu ehe ich dann doch erbarmen hatte und einen entscheidenden Armgurt lockerte.
Ab hier durfte Sie dann wieder selber weitermachen. */

Ein super Abend und wieder eine tolle Erfahrung in Hinsicht auf Auffälligkeit und Akustik :)
Die Glöckchen werden definitiv wieder zum Einsatz kommen - kombiniert mit einem anderen Outfit :)

Vielen lieben Dank Rubsubsea :)
Katja



Sonntag, 6. Dezember 2020

Dauereinschluß allein

 Dauereinschluß allein
 

 


Da ich an dem Samstag und bis Sonntagmittag soweit frei hatte, kamen wir Katja und Ich, auf neue dumme Ideen.
Ich sollte mich für einige Stunden, am besten Übernacht, in meinen MD Anzug einschließen.
Natürlich mit dem Zeitschloß.
Wir überlegten wie lang das am besten angesagt war und kamen zum Schluß, dass ich bis 12:00 mittags am Sonntag eingeschlossen sein sollte.
Ich mußte am Samstag noch einiges erledigen, so dass wir von einem Start gegen 17:00 oder 18:00 Uhr ausgingen. Was also so 19h - 18h bedeuten würde.
Da die Entsorgung das letzte Mal mit dem Katheter hervorragend funktionierte stand der ebenfalls fest.
Bis zum Wochenende waren noch ein paar Tage und so schaukelten sich die Vorgaben immer weiter rauf.
Dazu gehörte das auch ein KG anzulegen ist.
Auch das E-Stim sollte nicht fehlen.
Die Blinddeckel ebenso nicht und sollten ab dem Schlafengehen getragen werden bis ich das Surren des Zeitschloß hören würde.
Das Schlafen sollte im gummiüberzogenen Bett, im aufblasbaren Latexsack erfolgen.
Der aber, da ich allein war, nicht aufgeblassen werden kann. Durch sein schieres Gewicht ist er schon heftig genug (2 Lagen 1,2mm Latex oben und unten) und schränkt genügend ein.
Auch sollte ich versuchen, dass ich ihn mit den Reißverschlüssen vollständig schließe, wozu ich eine Kette an dem Reißverschluß befestigte.

Ich sollte also am Samstagabend verkabelt und verschlaucht und mit KG mich selber in meinen 1,2mm dicken MD-Anzug mit einem Zeitschloß einschließen. So durfte ich dann noch etwas Fernsehen ehe es dann irgendwann in das Gummibett und den Gummischlafsack gehen würde, der geschlossen werden sollte. Ebenso war ich verpflichtet die Augendeckel der Gasmaske und die Mickymäuse zu tragen.
Die Ansage war dann bis 12:00 am nächsten Tag im Sack auszuharren.

KATJA: es war im Chat schon recht witzig und Rubsubsea bekommt ja dann den Hals selber nicht voll genug und das habe ich widerum voll ausgenutzt.
Erst ging es nur um eine Übernachtung im MD mit Gummibettdecke - total harmlos, aber kurz vorher war auch der Gummisack im Gespräch, daher musste die Gummidecke dem Sack weichen, denn ich habe es mir technisch nicht schwer vorgestellt, den Sack auch alleine zu schließen, auch wenn man ihn nicht aufpumpen kann und das wäre eben doch schon schön einschränkend und da ich selber hin und wieder Selfbondage praktiziere, konnte man es im Sack noch schon mit Gurten noch einschränkender und restriktiver machen und dann kam eben eins zum anderen :)


Das Ganze wurde durch Katja auf die Ferne überwacht, indem ich Fotos vom Einschluß und dem Zeitschloß schicken musste und am nächsten Tag erneut, wenn es dann abgelaufen war.


Am Freitag richtete ich alles her bereitete das Bett vor und machte einen Test ob ich den Gummisack alleine schließen konnte. Was mir nach etwas verrenken gelang und auch das öffnen.
Nur das dieser Test in bequemer Joggingkleidung erfolgte ohne Handschuhe und mit Sicht.
Aber ausgemacht ist ausgemacht und falls ich es nicht alleine rausschaffen sollte so würde ich spätestens am Sonntagnachmittag wieder befreit, wenn meine Frau zurückkam (oder auch nicht ;-) )

Am Samstag neben der Arbeit gab es immer wieder mal einen kurzen Chat mit Katja, die mir immer wieder "Mut" machte. So nach dem Motto mit den dicken Handschuhen wird es schnell ein verdrücken am Zeitschloß geben, ein paar Stunden mehr das paßt schon für Dich, usw.
Ich wurde immer nervöser.



Um 17:00 begann ich nach einer gründlichen Reinigung mit dem legen des Katheters dann den KG mit den E-Stim Elektroden drüber und auch die restlichen E-Stim Elektroden folgten.
Dann begann ich in den MD-Anzug zu steigen. Wie ich diesen bis zum Bauch hochgezogen hatte, verband ich den Katheter mit dem internen Schlauch. (Dieser war zuvor gründlich desinfiziert worden, denn das ist oberstes Gebot beim Katheter das alles so steril als irgend möglich ist)
Nun schlüpfte ich in die Ärmel und als letztes kam die angeklebte Gasmaske über mein Gesicht.
Mit einer weiteren Kette zog ich den wasserdichten Rückenreißverschluß zu.
Schnaufte durch, befestigte den Urinbeutel am Bein und schloß den E-Stim an.
Jetzt stand der letzte endgültige Schritt an das Schließen des Zeitschloß.
Ich stellte es auf, ja wie lange bis Sontag 12:00 Uhr, jetzt war es 18:00 Uhr also 18h oder 16h oder
Ich war völlig durch den Wind und stellte die 16h ein und dachte das paßt.
Dann stellte ich mich vor einen Spiegel und versuchte den Reißverschluß damit zu sichern.
Ich sah nun die Zeit natürlich spiegelverkehrt und war noch mehr verunsichert.
Aber egal es wird schon passen. Vorsichtig versuchte ich, leicht zitternd, die Mitteltaste zum Verriegeln zu drücken.

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Dann begann es schon Piep Piep Piep und das bekannte Surren.
Das war’s. Jetzt war ich ob ich wollte oder nicht bis Sonntagmittag eingeschlossen.
Ich versuchte nun ein paar Bilder vom Schloß zu machen, aber so nervös wie ich war dauert es bis ich das erste scharfe, nicht verwackelte Bild hatte.
Das schickte ich Katja und chattet noch etwas mit Ihr.

KATJA: das Erste was ich sah, war die falsch eingestellte Zeit und darüber war ich so gar nicht erfreut und habe es ihm auch gleich aufgedrückt. Oh wie klein war Rubsubsea auf einmal und dafür sollte es eine Konsequenz für ihn geben.

Dann legte ich mich auf das Sofa vor den Fernseher und schaute noch einen Film an ehe ich dann, nachdem ich durch das Filmschauen so abgelenkt war das ich meine Situation regelrecht vergaß und es als ganz normales Fernsehen empfand, plötzlich wieder meiner Situation gewahr wurde und dass ich jetzt in den Sack sollte und in diesem mit E-Stim, Blinddeckel für etliche Stunden bis Sonntagmittag ausharren sollte.
Ich chattete nochmal kurz mit Katja und verabschiedete mich sozusagen in mein Gummibett.

Im Schlafzimmer lag auf dem Gummibett der Gummischlafsack. Daneben das E-Stim, die Mickymäuse, die Blinddeckel ein paar Spanngurte, Atemschlauch und die gut gefüllte 2l Trinkflasche.
Ich begann in den Schlafsack zu steigen und schloß diesen bis zur Hüfte.
Dann nahm ich ein paar Spanngurte und fixierte die Beine an mehreren Stellen fest zusammen.
Als dies erledigt war legte ich mich in den Schlafsack und schraubte den Atemschlauch an die Gasmaske den ich durch das Kopfloch des Sacks schob, den Trinkschlauch ebenfalls, da kamen auch die E-Stim Kabel durch und wurden angeschlossen. Ich stelle es moderat ein denn ich wußte das ich es nicht mehr ändern konnte.
Dann setzte ich die Mickymäuse auf und ebenfalls die Blinddeckel.

Nun tastete ich nach dem Reißverschluß des Gummisack. Der erste Teil ging noch von innen.
Dann mußte ich mich sehr verrenken und brachte einen Arm durch das Kopf Loch und konnte nach einigen rumtasten die Kette ergreifen mit der ich den Reißverschluß komplett schließen konnte.
Das Ganze war sehr anstrengend und ich brauchte eine Zeit ehe der Atem wieder normal ging.
Wobei das auch dem Punkt geschuldet war, dass ich mich nun fragte, ob ich es allein wieder aufbekommen würde. Da dies beim Test schwieriger war als das Schließen und nun blind verschlaucht im Anzug war das schließen schon sehr anstrengend.
Egal es war jetzt zu und ich konnte nur abwarten.

Es wurde eine sehr lange Nacht in der ich zwar ab und an weggedöst bin aber auch lange Strecken wach war. An das E-Stim hatte ich mich inzwischen gewöhnt und trotz Katheter und KG hatte ich vor lauter overload meinen "Download".

Ich wurde immer unsicherer, ob das Schloß nicht schon offen war oder ob es ein Problem gab damit, denn mir erschien es als müßte es schon lange aufgegangen sein. Aber so war es nicht. Also mußte ich weiter ausharren.
Irgendwann konnte ich es nicht mehr glauben und begann gegen die Abmachung einen Blinddeckel abzunehmen. Mußte feststellen dass es zwar schon hell war aber sicher noch nicht Mittag.
So machte ich ihn wieder drauf und wartete weiter ab.
Irgendwann befreite ich mich dann doch, was sehr anstrengend war und schaute im Spiegel auf das Zeitschloß es sollte noch eine weitere Stunde dauern und jetzt merkte ich das ich Gestern einen Fehler gemacht hatte es war erst 9:00 und so würde das Zeitschloß schon um 10:00 aufgehen.
Ich war einerseits sehr froh, denn auch die 16h waren anstrengend gewesen. Andererseits war ich über meinen Fehler sauer, da ich es nicht voll ausgenutzt hatte.
Die letzte Stunde setzte ich mich an den PC und chattete mit Katja, die erleichtert war das es mir gut geht aber auch Sie hat den Zeitfehler bemerkt und war sauer darüber.
So dauerte es nicht lange da kam sie mit einer neuen Anweisung rüber.
Wenn das Zeitschloß um 10:00 aufmacht, dann bleibt es dran und du stellst weitere 3h zum "Nachsitzen" ein.





Zuerst waren es noch mehr aber da ich am Sonntagnachmittag wieder frei sein mußte wegen einem Termin einigten wir uns auf 3h was dann eh knapp werden könnte, aber Strafe muß sein.
Kaum ging das Zeitschloß auf und ich wäre eigentlich froh gewesen, da man sich so intern drauf eingestellt hatte, muß man es erneut für 3h schließen.
Wie es diesmal wieder gesurrt hat beim Schließen war mir, obwohl es ja "nur" 3h waren mindestens genauso mulmig wie am Samstag bei den 16h.
Man ist durch, möchte raus hat sich drauf eingestellt und dann muß man plötzlich und unverhoffte weitere 3h im eigenen Saft schmoren.

KATJA: immer dieses Gejammer von den Gummiobjkten - unglaublich. Man muss ja mal bei den Tatsachen bleiben. Hätte er die Zeit richtig eingestellt, wäre er pünktlich nach 18h draussen gewesen und so war es gerade mal nur eine lächerliche Stunde für Rubsubsea ;) Das ist doch gar nichts :)


Es waren trotz Chat 3 lange Stunden, aber es war auch genial so unverhofft eines draufgesetzt zu bekommen. Danke Katja.

KATJA: sehr gerne und es ist auf jeden Fall genial, auch wenn man sich nicht persönlich sehen kann, dass man sich so mit der "Fernsteuerung" doch noch aufraffen und überwinden kann, aus einer "normalen" Übernachtung" doch eine kleine Aktion und Herausforderung zu starten :)