Am Tag nach dem Messebesuch der Obscene ging es für mich dann im Hotel wieder ins Latex - Latexcatsuit, Latexzehensocken, darüber eine Latexhose und ein Latexhemd, rein in die Hunter Gummisneaker.
So wieder komplett zusammengepackt in Latex gings nach dem Frühstück runter zum Check Out um 9:30. Für mich bedeutet es, dass ich bis zu Hause, in München, nun in Latex verbleiben muss.
In der Lobby saß Fluffy Queenie beim Frühstück und ich konnte mich von ihr nochmal verabschieden und Ihr alles Gute für den letzten Messetag wünschen, denn Sie hatte dort echt viel zu tun.
Dann gings los Richtung Heidelberg. Im Navi hatte ich mir schon ein Parkhaus in Heidelberg ausgesucht. Jedoch wurde es vor Ort schwierig, da genau heute dort der City Marathon stattfand und die Zufahrt zu diversen Parkhäusern nicht möglich war. Nach ein paar Runden konnte ich dann doch noch ein gut gelegenes Parkhaus finden und das Auto abstellen.
Als wir aus dem Parkhaus kamen standen wir sofort mitten in der Masse der Zuschauer - es ging extrem zu. Dass da ein Latexwesen durch die Menschenmassen ging, fiel den meisten nicht auf oder sie zeigten keine Reaktion.
Wir bahnten uns unseren Weg zur Bergbahn, die uns dann nach oben zum Schloss brachte.
Das Wetter war sensationell: strahlender Sonnenschein, aber zum Glück nicht zu heiß. So begannen wir gemütlich den Rundgang durchs Schloss und meine Frau machte die ersten Fotos von mir.
Auch hier war alles sehr gut besucht, aber auch hier fiel ein Latexwesen nicht extrem auf, obwohl es schon etliche Blicke gab und man beobachtet wurde.
Das Schloss ist echt sehenswert und auch der Blick auf die Stadt, die nun unter uns lag, war fantastisch bei dem Wetter.
Nach etlichen Foto-Stopps und auch der Schlossbesichtigung gings in das Restaurant im Schlosshof, wo wir dank des tollen Wetters draußen Platz nahmen, etwas aßen und tranken und vor allem den Tag und die Aussicht genossen und auch den ein oder anderen Blick.
So gestärkt gings dann gemütlich durch den Schlosspark, wo weitere Bilder entstanden. Ein glänzendes Latexwesen und in der Wiese lagen die Leute in T-Shirt und kurzer Hose bzw. es kamen uns auch immer wieder Touristen Gruppen entgegen.
Dann gings wieder nach unten und ab in die Stadt. Hier war der Marathon inzwischen zu Ende und die ganzen Leute belagerten die Stadt. Auf der Brücke war fast kein Durchkommen.
Wir schlenderten gemütlich zwischen den Menschenmassen, um dann vor einem Eiscafé Platz zu nehmen und es uns bei einem sehr leckeren Eisbecher gut gehen zu lassen.
So gestärkt ging es dann gegen 18:00 Uhr zurück zum Parkhaus. Im Navi die Heimatadresse angetippt und los gings.
Bis auf einen Stau bei Pforzheim verlief die Heimfahrt entspannt. Ich kehrte nach einem fantastischen Wochenende zusammen mit meiner Frau (Ganz herzlichen Dank an sie, dass Sie das mitgemacht hat) kurz nach 21:00 Uhr zu Hause ein, wo ich das Auto auslud und mich dann unter der Dusche auszog. Ich hatte zwar in der Sonne schon etwas geschwitzt, aber insgesamt war ich fast trocken geblieben, was ich als Sahnehäubchen dieses Wochenendes empfand, dass sich mein Körper inzwischen schon sehr gut an das lange Tragen von Latex angepasst hat.
Ich freu mich auf alle Fälle auf die nächsten Sightseeing Touren in Latex.
Auch heuer stand dieses Messehighlight für mich auf dem Plan. Diesmal leider ohne jegliche Begleitung aus der Scene aber dafür konnte ich meine Frau gewinnen, die mit Latex und co nichts am Hut hat, mich zu begleiten. Wofür ich Ihr sehr dankbar bin.
So ging es am Samstag ganz in der Früh los. Was für mich bedeutet erstmal noch eher aufstehen, um mich in mein Messeoutfit zu kleiden. Für die Fahrt noch ohne Maske und Jackett aber ansonsten schon komplett.
Einen schwarzen Catsuit dazu Zehensocken und Handschuhe darüber eine Latexhose und ein Latexhemd. Im Gepäck noch ein weiteres Latexoutfit aber auch für den Notfall ein Stoffoutfit.
Die Fahrt verlief ereignislos, ein, zwei WC-Stopps bei denen man schon Beachtung bekam als glänzendes Latexwesen aber nichts Negatives. In Karlsruhe angekommen gings an der Baustelle vorbei in die Tiefgarage des Hotels, wo wir so um 10:30 noch gut einen Parkplatz bekamen und ich mein Outfit komplettierte mit Maske und Latexsakko.
Raus aus dem Parkhaus, quer durch die Anlage, dann an der Hauptstraße entlang zum Haupteingang, wo schon etliche Leute standen und auf den Einlass warteten und ich glänzte im strahlenden Sonnenschein. Punk 11:00 gings los und für die vielen Leute verlief alles relativ flott.
Drin angekommen erstmal ein kurzer WC Stopp ehe wir die Austellerreihen abspazierten.
Dabei waren viele bekannte Austeller und wir hielten immer wieder ein kurzes Schwätzchen.
Bei @AIO.Latex, @Artgerecht_manufaktur ( @Matthias.wallmeier) und @Rubbermasking etwas länger, aber andere wie @Feiticomasks oder @Rubberfun.nl oder … haben wir natürlich auch besucht.
Die Standbesuche wurden bzw. werden wieder teuer durch die Bestellungen, auf die wir uns schon freuen. Dadurch, dass ich in einem „freien“ Outfit und sehend unterwegs war, nicht wie so oft eingeschlossen und gar blind, konnte ich wieder einkaufen, aber auch meine Frau hat was gefunden, kein Latexoutfit aber coolen Latex-Schmuck.
Sehr viel Zeit verbrachten wir am @Vivishine.company Influencer Stand. Das Highlight hier war das Treffen der Crème-de-la-Crème der Scene und ich konnte die Gelegenheit nutzen und durfte mich mit etlichen „Stars“ gemeinsam ablichten lassen.
Darunter Influencerinnen wie @Constanzenova, @Sophie_X_Elodie, @Fluffy.Queenie, @Martaklintasteel, @Lillyuminaa, @Ladylory_latex, @Cuffed_Subbi, @Lady_in_Latex
@Martaklintasteel
@Lillyuminaa @Martaklintasteel @Ladylory_latex
@Fluffy.Queenie
@Lady_in_Latex
@Constanzenova
@Constanzenova
@Cuffed_Subbi
@Sophie_X_Elodie
Es war mir eine totale Ehre mit diesen top Influencerinnen gemeinsam vor der Kamera stehen zu dürfen. Alle waren mega nett und freundlich und sind total auf dem Boden geblieben. Danke. Es waren noch etliche mehr dort, ich muss gestehen ich war wegen der Menge dieser Top Influencerinnen leicht überfordert.
Dort traf ich natürlich auch das Vivishine-Team selber und @eplaymuc, mit denen ich mich auch lange und sehr gut unterhalten durfte. Nebenbei konnte ich dem Vivishine-Team zeigen, dass ich ja auch schon für sie in Erscheinung treten durfte - im Heft zur EFM - mit einem Bild, das von @Bildespill in Köln von mir geschossen wurde.
Mit Bildespill, welcher dieses Jahr auch die Tasche der Obscene mit seinem Bild gestalten durfte konnte ich natürlich auch einige Worte wechseln. An einem weiteren Stand durfte ich auch @Frau.tagtraum treffen.
Zwischendurch gings zur Stärkung in den ausgelagerten Cateringbereich, wo wir Glück hatten ohne langes Anstehen unser Essen und auch einen Sitzplatz zu bekommen.
Eine weitere Pause verbrachten wir bei der Showbühne mit der Show von @shana_jacks_girl, die uns beiden sehr gefiel.
Zum Schluss begann dann noch eine Rally durch alle Stände auf der Suche nach einem Accessoire, das meine Frau am Anfang des Tages gesehen hatte und noch unbedingt haben wollte. Der Federkragen konnte erfolgreich geshoppt werden.
Irgendwann geht auch der schönste Messetag zu Ende und wir machten uns auf den Weg ins gebuchte Hotel, wo wir noch schnell, um die Ecke, zum Abendessen gingen. Danach verbrachten wir noch Zeit in der Hotel Lobby bei einem kostenlosen Begrüßungs-Cocktail und ließen den Tag Revue passieren. Es war ein perfekter Messe- und Latextag für mich. Danke an alle, die ich treffen durfte und die somit ein Teil dieses positiven Erlebnisses waren.
In der Adventszeit begab es sich das Rubsubsea mit seiner Frau sich auf den Weg machte um diverse Weihnachtsmärkte zu besuchen.
Was zunächst als vanilla Kurzurlaub geplant war entwickelte sich dank des vorhergesagten Wetters zu einem wunderschönen Latexkurzurlaub.
Für den Sonntag war für Straßburg viel Regen vorhergesagt so das ich meine Frau fragte ob es für Sie OK wär wenn ich da passende Kleidung tragen würde 😉 was sie dankenswerterweise bejahte.
So zog ich mir schon in München meine Latexkleidung an, da wir vorhatten direkt auf den Weihnachtsmarkt zu gehen und erst hinterher im Hotel einzuchecken. Durch den Verkehr waren wir aber etwas später dran und konnten so direkt einchecken und so reläxed mit Open End auf den Weihnachtsmarkt fahren mit den Öffentlichen die in der nähe des Hotes losfuhren.
Es hatte schon was mehrlagig (Latexunterwäsche, dünnen Glatthautneopren, wegen der Temperatur, und darüber eine Latexcargohose und eine Neopren Kapuzenjacke , ergänzt mit einer Latex Baseballcap von Hunter und dazu natürlich passende Gummisneaker auch von Hunter.) durch einen trotz des Regenwetters sehr vollen und vor allem wunderschönen Weihnachtsmarkt zu schlendern.
Zurück im Hotel dann unter die Dusche, ich steckte ja seit so ca. 15 h im Gummi und dann ab ins Bett.
Am nächsten Tag gings weiter nach Colmar und obwohl heute Sonnenschein angesagt war entschied ich mich, nach kurzer Rücksprache, erneut für mein Latexoutfit, diesmal mit einen Latex-Kapuzenjacke von Slickchick.
Der Tag führte uns erstmal in zwei wunderschönen Mittelalterlichen Kleinstädten im Elsass ehe wir in Colmar unser Hotel bezogen. Auch hier gings wieder mit den Öffentlichen in die Innenstadt auf den Weihnachtsmarkt und anschließend in ein gutes Restaurant in dem ich mir eine deftige Elsässer Spezialität schmecken ließ.
Nachdem auch der zweite Tag nur im Latexoutfit einfach genial verlief beschloss ich den restlichen Urlaub weiter nur in Latex zu verbringen und die mitgebrachte Stoffkleidung blieb so endgültig für den restlichen Urlaub im Auto.
Heute führte uns unsere Reise nach einer weiteren wunderschönen mittelalterlichen Kleinstadt bei Colmar, weiter nach Basel.
Wir bekamen problemlos in der Innenstadt einen Parkplatz in einem Parkhaus und zogen von dort aus los, einmal die Stadt und auch etliche Geschäfte besuchen, aber auch was für die Bildung machen , bei zwei Museumsbesuchen. Wie wir dann gegen 18:00 beim Domplatz waren gönnten wir uns dort auch zum Abschluss des Tages ein Käsefondue und schlenderten dann durch den weiteren Weihnachtsmarkt zurück zum Auto und zurück ins Hotel.
Am vorletzten Tag ging es nach Zürich, hier versuchten wir schon vorab einzuchecken, im Hotel, was auch ohne Probleme möglich war und fuhren dann, wieder mit den Öffentlichen, in die Innenstadt.
Einer der Weihnachtsmärkte ist dort in der riesigen Bahnhofshalle.
Auch hier gingen wir dann über zu etwas Kultur und besuchten das beim Bahnhof gelegene Landesmuseum.
Welches sehr interessant war und dann fast mehr Zeit als angedacht benötigte. Nach einer Stärkung im dortigen Café gings weiter durch die Innenstadt von Zürich und zum Weihnachtsmarkt an der Oper. Dort in der Nähe ging es auch in einem Restaurant zum Abendessen, ehe es wieder, wohlig müde, zurück zum Hotel ging.
Am letzten Tag, natürlich wie alle Tage davor wieder in Latex only,
(Latexcatsuit, Glatthautneoprenhose, Latexhemd, Latexcargohose, Latexkaputzenjacke und den Hunter Gummisneaker) ging es über Winterthur, St. Gallen nach Lindau.
In St. Gallen stand noch ein Besuch eines wirklich großen Supermarkts mit angeschlossenem Baumarkt an, hier deckten wir uns noch mit diversen Sachen die man in Deutschland nicht bekommt ein.
In Lindau ging es nochmal schön zum Essen ehe wir den schönen Weihnachtsmarkt am Hafen besuchten. Danach gings dann nach Hause.
Ein genialer Urlaub, der so mit Gummi, eigentlich gar nicht angedacht war, ging zu Ende.
Am nächsten Tag zu Hause das erste Mal wieder in Stoffkleidung fühlte es sich alles sehr rau an.
Die Erfahrung des Kurzurlaubs zeigt das ich trotz Latex only und es war ja auch gut sichtbar, nirgends negative Erlebnisse hatte, man auch in Museen oder Restaurant, ja würde fast sagen, eher als VIP (besondere Gast) bevorzugt behandelt wird.
Das das Outfit so auch praktisch perfekt funktionierte, wir hatten zwischen 15 Grad und so 1 Grad.
Ich mich freue, wenn ich wiedermal so einen genialen Kurzurlaub verbringen darf.
Nachdem es mir letztes Jahr sehr gut gefallen hatte wollte ich es heuer natürlich erneut besuchen.
Das es diesmal wieder komplett anders ausfallen würde ahnte ich bei der Planung im Frühjahr noch nicht.
Um auf alle Fälle dabei zu sein besorgte ich mir das Ticket schon ganz im Frühjahr und Fragte locker im Bekanntenkreis wer auch hinfährt und ob man eventuell gemeinsam hinfährt. Da es in der Gruppe schon was hat.
Leider kam Heuer absolut nichts zusammen und ich stellte mich auf Solo ein. Im Monat davor begann ich nun erneut rumzufragen wer unabhängig hinfährt und mit wem man sich eventuell vor dem Boarding treffen könnte. Auch das gestaltet sich als schwierig, entweder kam keine Antwort oder das man schon mit anderen Unterwegs ist oder … Einzig ein paar Adapter sollte ich für Bekannte mitnehmen und eine Bekannten dort Übergeben. So plante ich alles weiter Solo.
Das Outfit sollte wieder das gleiche werden wie letztes Jahr, nur diesmal ohne den Neopren Unteranzug wegen der zu erwartenden Temperaturen (hab den Wetterbericht die Woche davor sehr beobachtet und immer wieder gedacht ob das geht im geplanten Outfit so lange, aber ein Gummiobjekt muss sowas auch ab können 😊 ), auch musste der Kopf für die Autofahrt frei bleiben, will da keinen Ärger bekommen.
Das Outfit war als Basis dünne Latexunterwäsche, darüber der 1,2mm dicke Gummitrocki welcher schon in München mit einem Vorhängeschloss verschlossen wurde. Als Zubehör kam die alte orange Tarierweste mit meine selbstgebaute Tauchflasche, der Blei Gurt, eine Anatomische Latexmaske, die Gasmaske und Gummifesseln zum Einsatz. Zur Verpflegung ein paar Schokoriegel und Studentenfutter und zum Trinken kamen 4 Flasche Spezi und zwei Flaschen Eistee mit.
Ich musste am Samstag abpassen wann ich möglichst unauffällig aus dem Haus ins Auto kommen kann, da es bei gut 30 Grad doch auffällig ist in einem glänzenden Gummianzug mit Handschuhen und allem dran durch die pralle Sonne zum Auto zu gehen. Das Zeitfenster war so um 11:00 gegeben.
So packte ich alles, noch in Stoff gekleidet, ins möglichst nah geparkte Auto und zog mich dann, nach einem Duschgang, schon so gegen 10:30 um und ließ mich mit einem Vorhängeschloss in den Anzug einsperren. Ab jetzt gab es kein zurück, erst wieder zu Hause in München hätte ich die Chance aus dem Gummi zu kommen. So saß ich nun da und beobachtete das Geschehen draußen um dann schnell zum Auto zu eilen.
Nachdem es am Samstag weiter gut zu ging, die Nachbar dauernd draußen unterwegs waren, musste ich irgendwann einfach los und schafte es dann ins Auto das inzwischen gut temperiert war.
Auf der Fahrt fuhr ich dann beim ersten Autobahnrastplatz nochmal raus um das eingepackte Material zu checken, nicht das ich was vergessen habe. Dabei hatte ich sicher viele Blicke auf mir. Sieht ja auch ungewöhnlich aus wenn eine in glänzend schwarzes Gummi gekleidete Gestalt in der prallen Sonne steht und einen Kofferraum mit Gummimasken und Fesseln durchsucht.
Die weitere Fahrt verlief Stau frei aber trotz Klimaanlage extrem heiß, da die Sonne genau auf mich strahlte und sich so das schwarze Gummi echt mega aufheizte. Ich machte auch noch zwei Pinkelstopps, wo ich auch sehr viel Blicke auf dem Weg vom Auto zum WC Häuschen auf mich zog.
In Friedrichshafen angekommen gings ab in das bekannte Parkhaus und gleich ins Untergeschoss, da ich mir dort im Gegensatz zu den offenen Oberdecke kühle erhoffte.
Wie ich ausgestiegen bin merkte ich das ich zu wenig getrunken hatte und so holte ich mir gleich eine Speziflasche und legte mich auf die Rückbank ins Auto und erholte mich erstmal von der Fahrt.
Inzwischen steckte ich ja schon so 3 – 4 h im Anzug.
Ich war mir zu dem Zeitpunkt gar nicht mehr sicher ob ich noch zum Schiff gehen sollte, da ich von der Anfahrt (auch vermutlich der Aufregung was mich noch erwarten würde) sehr kaputt war. Aber die Zeit auf der Rückbank, zwei Schockriegel und fast 1,5 Liter Getränke sorgten dafür das es mir wieder gut ging. Immer wichtig auf den eigenen Körper hören.
So das ich mich dann so gegen 16:30 fertig machte. Die Tauchflasche mit 2 l Eistee befüllte, die Anatomische Maske aufsetzte darüber die Gesichtsoffenen des Anzugs zog. Die Tarierweste und den Blei Gurt anlegte. Ticket, Handy und Adapter an mir Befestigte und das Parkhaus verließ.
Beim ankommen auf dem Vorplatz in der prallen Sonne schaute ich nur wie ich möglichst schnell wieder in den Schatten komme, ich hatte extra die Gasmaske noch nicht aufgesetzt, was auch gut war, in dem Anzug und damit in den Gummistiefeln stand der Schweiß schon gut Knöchel hoch was zu einer langsameren Gangart führte. Die Blicke der auf den Bus Wartenden Leute war aber schon genial, wie ich dann in die Seitenstraße zum Hafen kam waren aber bei weiten mehr Leute und unzählbar viele Handy Kameras auf einen gerichtet.
Ich wollte mir gerade die Gasmaske aufsetzen musste aber feststellen das sich der Reißverschluss verhakt hat. Nahe bei mir stand ein ebenfalls in Latex gekleidetes Paar das ich um Hilfe bat und nach etwas „Gewalt“ war dieser wieder frei und so konnte ich die Gasmaske aufsetzen und das Outfit war Vollständig.
Ab hier ging ich dann „Flanieren“ durch eine schier endlose Masse an Leuten, alle sehr Luftig und sommerlich gekleidet und ich als schwarz glänzendes Heavy Rubber Objekt (Taucher), was für ein Kontrast. Immer wieder durfte ich trotz meines eh schon langsamen Tempos stehen bleiben und für und mit Leuten vor den unzähligen Kameras Posen. Es dauerte auch nicht lange bis ich die ersten Bekannten aus der Scene Traf und wir auch gemeinsam abgelichtet wurden. Irgendwann setzte ich mich mal kurz auf eine Bank denn die gut über 30 Grad waren in meinem Outfit schon anstrengend. Wie ich so da saß und dem Treiben zuschaute und auch hier weiter fleißig abgelichtet wurde kam sogar ein Kamerateam des Regional Fernsehens zu mir und es gab ein kleines Interview.
Dann ging es zur letzten Kür über den „Laufsteg“, anders konnte man die letzten abgesperrten Meter zum Schiff nicht bezeichnen, den hier standen die Leute mit ihren Kameras mehrreihig hinter den Absperrgittern und wir, Gäste des Schiffs durfte da entlang zum Ticket vorzeigen und einem Begrüßungssekt entgegennehmen. Das ganze in der prallen Sonne.
An Board ging ich aufs Oberdeck und konnte mich direkt zu Roland und Gabi und zwei anderen setzen und erstmal wieder etwas erholen und damit man kommunikativ ist hier ohne die Gasmaske, so war es gleich viel luftiger, mit nur noch einer 0,8 mm dicken Anatomischen Latexmaske und der 1,2 mm dicken Gesichtsoffenen Maske des Anzugs darüber 😉
Schon viel luftiger bei gut 30 Grad, nur noch zwei Latexmasken ;-)
Beim Ablegen sah man auch die Masse der „Paparazzis“ die immer noch im Hafen standen und uns alle genau beobachteten, es war schon eine irr große Menge.
Man mag es nicht glauben aber den Fahrtwind merkt man selbst bei meiner dicken Gummiverpackung und er tat gut. Immer mal wieder über den Schlauch aus meiner Tauchflasche trinkend, genoss ich die Fahrt. Inzwischen hatte ich den Platz gewechselt und mich zu Katzentatze gesetzt, (Link zu seinem Blogeintrag zu diesem Event) dort traf mich dann auch der Bekannte dem ich sein Adapter übergeben konnte.
Die Fahrt bis Konstanz war bei dem herrlichen Wetter mit dem Ausblick auf die Schweizer Berge und dem See aber natürlich auch auf die ganzen Leute an Board und für mich so schön und unveränderbar in das dicke Latex eingeschlossen ein wahrlicher Genuss.
In Konstanz angekommen erwartet uns erneut eine große Menschenmenge. Hier gab es dann auch eine tolle Feuershow und etliche neue Gäste stiegen zu darunter auch Estefania, die direkt neben mir stand mich aber nicht bemerkte, (ich hätte Sie doch an Ihrem aufblasbaren Schwänzchen ziehen sollen 😊 )
Bei der Rückfahrt wurden wir von einem privaten Tortureship begleitet, ein Motorboot fuhr parallel zu uns und der „Kapitän“ hatte einen Latexbody und einen Latexmaske an.
Auch wurde die Rückfahrt von vielen für „Torture Aktivitäten genutzt worunter teilweise echte Künstlerische Aktionen waren.
Aber auch so war die Rückfahrt genial, der Sonnenuntergang über dem See ein Traum und fantastisches Farbenspiel und dann gabs auch noch eine Begegnung auf „hoher See“. Eine große Autofähre war als Partyboot unterwegs und wir stoppten auf und die beiden Kapitäne steuerten in einer Perfektion ihre beiden Schiffe so nah aneinander das eine Übergabe von Sektflaschen stattfinden konnte. Respekt für das perfekte Manöver.
Da ich ja noch selber nachhause fahren musste und die sehr hohen Temperaturen mich doch in meinem Outfit gut ausgelaugt hatten, der Schweiß stand inzwischen Kniehoch und ich musste seit Mittag , trotz etlicher Liter die ich inzwischen getrunken hatte nicht einmal aufs WC, hatte ich mich Entscheiden, leider, nach dieser Runde abzuheuern (Wenn’s am schönsten ist soll man gehen)
So stapfte ich, mit mehreren zusätzlichen Kilos Schweiß an jedem Bein, von Bord und zurück zum Auto. Wieder mit vielen Blicken der Leute die dort unterwegs, Am Auto angekommen machte ich mich wieder Fahrfertig. Gasmaske, die Anatomische Latexmaske, die Tauchflasche und die Tarierweste mit Blei Gurt in den Kofferraum und „schnell“ noch zum Ticketautomaten und ab ging die Fahrt zurück nach München. Dort kam ich dann so gegen 1:30 an und wurde, nachdem ich erstmal weiter Weg einen Parkplatz fand, aus dem Anzug befreit. Das Wiegen ergab das ich an dem Tag etwas über 3 kg verloren (rausgeschwitzt) hatte. Und das obwohl ich 3 l Eistee und gut 2 l Spezi getrunken hatte.
Es war ganz anderes wie 2024 da war es kalt und regnerisch, Heuer war es extrem heiß mit bis zu 33 Grad und prallen Sonnenschein schon eine andere Hausnummer.
Auch war es anderes da ich Solo und nicht in der Gruppe unterwegs war. Ich habe trotzdem sehr viele Bekannte getroffen und hatte tolle Gespräche und war so nicht alleine. Aber es hat für mich immer was wenn da jemand dabei ist der einem, wenn man mal einen Durchhänger hat sagt, nein die Gasmaske bleibt auf oder eben, nein wir fahren noch eine Runde. Die Gruppendynamik ist da doch eine ganz andere. Aber wenn ich Solo unterwegs bin schau ich einfach noch viel mehr das alles passt und höre ganz genau auf meinen Körper und gehe sehr auf Nummer Sicher. Will ja noch viele viele Schöne Stunden in Gummi verbringen und keinen Unfall bei der Fahrt haben oder zum medizinischen Notfall werden.