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Sonntag, 25. Juli 2021

Ausflug im MD nach sehr langer Zeit

 Ausflug im MD nach sehr langer Zeit

 


 


 Ausflug im MD nach sehr langer Zeit

Am Freitag war wieder mal der Latexstammtisch der auch super besucht war
und ich konnte trotz 30 Grad Latex only anziehen und so raus in das
Restaurant zum Stammtisch gehen.
Es war so genial endlich wieder Latex auf der Haut zu spüren, sich mit
Gleichgesinnten auszutauschen.
Durch viel Arbeit und auch sonstige Aufgaben war das 2021 für mich bisher
kaum zeitlich möglich gewesen.
Am Samstag unterhielt ich mich mit Katja und schnell stand fest das wir,
egal wie der Arbeitsstreß ist, wieder eine Latexaktion machen.
Da sowas am besten sehr kurzfristig geht, wurde gleich der Sonntag
Nachmittag/Abend festgesetzt und auch schnell was es werden sollte.
Um den Aufwand (Herrichten und hinterher Putzen) so gering wie möglich
zu halten sollte ich "nur" folgendes mitnehmen.
Den blau/schwarzen MD-Anzug mit allem fest dran (Gasmaske, Handschuhe,
Füßlinge) und wasserdichten abschließbaren Reißverschluß.
Um diesen zusätzlich zu sichern, den Eisenbauchgurt, die Edelstahlhand-
fesseln und den Edelstahl Halsreif.
Dazu mein neues, sehr stabiles Zeitschloß aus Metall, ein Fingerprintschloß, Fußkette.
Den Trinkschlauch, da es doch einige Stunden werden sollten, die Mickymäuse (Gehörschutz) und die Blinddeckel.
Schon war wieder einiges zusammen aber im Verhältnis überschaubar.

Ich sollte nun so gegen 17:00 zu Katja fahren, in die Wohnung gehen,
ich habe da einen Schlüssel und mich selber fertigmachen.
Anzug anziehen die Fesseln anlegen, Gehörschutz auf und Blinddeckel
drauf und die Fesseln mit Vorhängeschlössern sichern, so daß ich alleine nicht mehr loskomme.

KATJA: nachdem ich zuvor noch eine andere Verpflichtung hatte, war es so eine gute Lösung, dass sich Rubsubsea schon in Ruhe umziehen konnte und fertig hergerichtet warten würde, wenn ich dann nach Hause komme und somit selber Zeit für mich habe, mich ebenfalls in Ruhe umzuziehen und alles notwendige vorzubereiten.

Gesagt getan ich erschien gegen 17:00 in der Wohnung und begann mich
herzurichten. Was teilweise sehr schweißtreibend war, die ganzen Fesseln
selbst mit den dicken Handschuhen anzulegen, aber es gelang.
Dann nur noch das neue, mega stabile, Zeitschloß um den Anzug abzuschließen.
Ich stellte es, wie ausgemacht, auf 5h 34min und versuchte dann durch den
Schieber des Reißverschlusses und dem der Halteöse zu kommen.
Als dies vermeintlich gelang schloß ich das Schloß.
Bei der Kontrolle merkte ich, dass es nur durch den Schieber ging also
nochmal auf null solang es nicht abgeschlossen ist und erneut probieren.
Diesmal dachte ich, ich mache es erstmal zu und stelle dann die Zeit ein.
Ein riesen Fehler, denn vor dem Spiegel, den ich jetzt nutzte, verwechselte
ich, da ja spiegelverkehrt, Minuten- und Stundentaste und so wurden aus
5h und 34min ganz schnell 34h und 5 min
Das wußte ich zu dem Zeitpunkt aber noch nicht, ich war fest der
Überzeugung es auf 5h 34min gestellt zu haben.
Drückte auf die Starttaste es machte piep piep piep und zu war es.
Dann ging ich zum Sessel zurück und vervollständigte alles.
Am Ende saß ich blind und taub, vollständig in Latex verpackt und so
fixiert das ich alleine nicht mehr raus kam im Wohnzimmer und konnte
nur noch auf Katja warten.

Da begann schon das erste Kopfkino, was, wenn sie mich vergessen, oder
da ich so oft absagen mußte, einfach schmorenlassen würde.
Oder kommt jemand fremdes in die Wohnung und entdeckt mich.
Das Zeitgefühl war schon nach sehr kurzer Zeit weg und ich konnte nur
ausharren.

KATJA: als ich Zuhause ankam, öffnete ich die Wohnungstüre ganz leise. Rub sollte nicht mitbekommen, dass ich schon da war.
Ich hörte kurz nach ihm. Er schnaufte tief und normal und war auch so hergerichet, wie wir es ausgemacht hatten. Ich schloß leise die Türe, damit ich mich relativ normal bewegen konnte.
Nachdem mir bei dieser Aktion nicht die Zeit davonlaufen würde, legte ich in Ruhe meinen 5mm dicken Neoprenanzug, die Neoprengummistiefel, Neoprenhaube und -handschuhe sowie die Gasmaske bereit.
Kurz frischgemacht schlüpfte ich in mein Outfit und überraschte Rub. Er hatte gar nichts mitbekommen, da die Atemgeräusche in der Gasmaske schon laut und die Mickeymäuse auch effektiv sind.


Irgendwann spürte ich wie ich berührt wurde und wußte das Katja da war.
Ich war sehr froh und es dauerte nicht lange bis die Blinddeckel abkamen
und der Gehörschutz und Sie mir gegenüberstand, perfekt in Ihrem
Glatthautneopren mit Neopreneishaube und geschminkten Augen grinste
Sie mich an.




KATJA: natürlich hatte ich zuvor auf das Zeitschloß von Rub geschielt und mich hätte beinahe der Schlag getroffen. Der Countdown lag bei über 33h. Das war übel, da ich das Fingerprintschloß für mich schon bereitliegen sah und überlegt hatte, meinen Einteiler und mich darin mit einer Kette einzuschließen, so wie es eh angedacht war.
Ich war in dem Moment so froh, dass ich es nicht getan hatte, denn Rub hatte zuvor erwähnt, dass das Schloß nur mit totaler Zerstörung geöffnet werden kann. Solches Werkzeug besitze ich aber nicht und somit hätte ich ebenfalls warten müssen, bis Rub wieder frei gewesen wäre, da das Fingerprintschloß nur mit seinem Daumenabdruck funktioniert und der war gut verpackt in dickem Gummi. Wie erklärt man das in der Arbeit, dass man leider noch einige viele Stunden verhindert sein wird?

Die Fesseln wurden nicht aufgeschlossen das blieb erstmal alles.
Irgendwann schaute Sie auf die Zeitschaltuhr und fragte ob das stimmen
kann das ich 33h eingestellt habe.
Ich dachte zuerst sie will mich nur necken. Doch irgendwann machte sie
ein Bild und zeigte es mir. Mir wurde ganz anders. Denn das neue Schloß
hatte kein Reset oder wäre zum Durchzwicken geeignet.
Wie ich wieder etwas Fassung gewonnen hatte viel mir ein das in der
Beschreibung was von einem Notreset stand der aber nur 2-mal benutzt
werden kann, danach stand diese Funktion nicht mehr zur Verfügung.

Es funktionierte, denn am Montag hatte ich wichtige Kundentermine und mit 33h wär ich bis Dienstag früh im Anzug gefangen gewesen, wenn ich freigehanbt hätte eine Option. Tja der Reset ging, aber jetzt habe ich nur noch einen Freischuß dann war’s das und wenn das Schloß dann zu ist dann ist es zu.

Wir unterhielten uns noch etwas ehe es dann nach draußen in die
Öffentlichkeit gehen sollte.
Da ich mit dem neuen Zeitschloß nun fest verschlossen bis  22:30
also insgesamt für so 5h war wollte Katja auch verschlossen sein in
ihrem Neoprenanzug. Dafür kam das neue Fingerprintschloß zum Einsatz.
Das ist nur auf meine Finger programmiert und da ich ja fest im
Vollanzug und den da dran geklebten Gummihandschuhen war, gab es keine
Möglichkeit das Fingerprintschloß zu öffnen ehe ich nicht aus dem
Anzug war. Perfekte Abhängigkeit.

KATJA: es hat schon was prickelndes ebenfalls verschlossen und somit von jemandem abhängig zu sein. Jetzt war es auch kein Problem für mich, mich darauf einzulassen, da die Zeit auf dem Schloß von Rub die Richtige war. Desweiteren ist es für sein Kopfkino genial zu wissen, dass ich mich ebenfalls in einer gewissen Abhängigkeit befinde und entsprechend verpackt oder eingeschränkt bin.
Nachdem wir startklar waren, setzte auch ich noch die Gasmaske auf, da unsere Ouftis so besser harmonierten, wenn beide Gasmaske tragen und das wurde im weiteren Verlauf dann auch durch entsprechende Resonanz bestätigt.

Als dieses Schloß zu war grinste Katja und schulterte den Rucksack, um dann sofort zur Haustür zu gehen wo ich auch gleich rausgeschubst
wurde und ehe ich mich versah, im Gummivollanzug mit Gasmaske, die Hände mit Edelstahlfesseln an den Ringen des eisernen Bauchgurts
fixiert, in aller Öffentlichkeit stand.
Raus aus der Haustür und ab ging der lange Weg Richtung See.

Es dauerte keine Minute, schon kamen uns die ersten Leute entgegen,
die bei dem warmen Wetter und Sonnenschein über zwei Gestalten in
Neopren und Gummi mit Gasmaske staunten, aber auch breit grinsten.
Wobei wir spätestens am See mehr grinsten, denn kurz vor unserem
Ausflug ist ein Regenschauer drüber gegangen und nun flogen dort
wahre Mückenschwärme und wir waren bestens geschützt.

Aber erstmal galt es zum See zu kommen, der Weg führte uns durch
ein Wohnviertel ehe es aufs freie Feld und einen elend langen
Feldweg in praller Sonne ging. Der See, bzw. die Bäume um diesen,
wollten und wollten nicht näherkommen.

KATJA: es war wirklich krass und mir kamen auf dem Weg schon Zweifel, ob das ganze Unternehmen überhaupt umseztbar ist, so wie ich es mir ausgedacht hatte.
26° im Schatten - auf dem Feldweg wären wir beide beinahe eingegangen und das sind nur gerade einmal 470m Weg ungeschützt unter der  Sonne.


Ich sog immer wieder am
Trinkschlauch Wasser aus meinem Gummitrinkschlauch der um meinen
Hals hing und stapfte vor mich hin, stark schnaufend und fragte
mich was wir hier machen da ich soviel wußte das dies nur der
Anfang war von unserem Ausflug.

Endlich, nach etlichen Begegnungen, waren wir am See und ich
durfte auf einer Bank im Schatten am See platznehmen und ausschnaufen.
Immer wieder trinken und erholte mich so langsam wieder.
(Das Gummitraining fehlt, es wird Zeit hier wieder zu trainieren. ;-) )





Katja machte ein paar Bilder mit dem Handy und wir wurden von
Spaziergängern immer wieder beäugt.
Dann kam eine Gruppe von einem Security Dienst die Ihre Patrouille
um den See machten und sprachen uns an.
Nach der kurzen Frage was wir machen, die wahrheitsgemäß mit, wir
machen einen Spaziergang beantwortet wurde, meinten Sie nur alles
bestens nur Tauchen dürfen wir halt nicht da das hier verboten ist.
Die Security Gruppe zog weiter und wir folgten ihr, nachdem wir uns
noch etwas auf der Bank erholt hatten.

Es ging nun weiter den Seeuferweg entlang und die Begegnungen waren
hier schon ordentlich.
Irgendwann holten wir die Security Leute wieder ein und kamen erneut
ins Gespräch. Sie fragten uns ob sie Fotos von und mit uns machen
könnten. Wir hatten da absolut nichts dagegen und so kamen wir
selber auch zu Pärchenbildern, da wir Ihnen unser Handy zum Fotografieren
gaben.
Sie meinten nur, dass Sie es absolut klasse finden und waren total
begeistert und voll des Lobes über uns und unser Outfit.
So positiv bestärkt ging es nun weiter am See entlang bis wir erneut
Pause machten auf einer Parkbank.
Da fragte mich Katja ob ich noch fit  und bereit für eine Steigerung bin.


KATJA: muss gestehen, dass ich selber schon etwas erschöpft war, daher musste ich abklären, wie es konditionell bei Rub aussah, da wir an diesem Punkt erst etwas mehr als 1/4 der schon reduzierten Strecke hinteruns gebracht hatten.

Vorteilhaft war, dass die Sonne langsam unterging und somit nicht mehr soviel Kraft hatte, denn das nächste Viertel der Strecke würde sich für Rub und mich nur ohne Pause bewältigen lassen.

Ich war es, denn irgendwie hatte ich mich inzwischen an mein
Outfit und das darin eingeschlossen sein total gewöhnt.
Sie grinste und holte die Blinddeckel und den Gehörschutz aus dem
Rucksack, winkte mir noch kurz zu ehe es dann dunkel und ruhig für
mich wurde.
Allein das war wieder ein sehr prickelndes Gefühl.
In aller Öffentlichkeit auf einer Parkbank am See, komplett in dickes
Latex hermetisch eingeschlossen mit Edelstahlfesseln fixiert blind
und taub dazusitzen. Nicht mehr zu wissen was um einen herum passiert.





Ich merkte das Sie sich an meinen Füssen zu schaffen machte und
dachte ohje jetzt kommen die Fußketten dran und ich kann ab hier
nur noch mit kleinen Tippelschritten die ganze Strecke zurückgehen.
Aber wie mir, nach gefühlt sehr langer Zeit, die Blinddeckel abgenommen
wurden, erkannte ich das da was ganz anderes an meinen Füssen war.
Sie hatte mir zwei Ketten, mit vielen Glöckchen dran, um die Füße
geschlossen.
Grinste mich an und schob den Gehörschutz etwas zur Seite.

KATJA: ach was hat Rub wieder im Vorfeld an Ideen gehabt und was alles umgesetzt werden kann und sollte - so viele Optionen und immer wieder erwähnte er diese Glöckchenketten wie ich sie auch schonmal tragen durfte.
Damit hatte ich gar keine andere Wahl mehr, als ihm diese Erfahrung mit den Glöckchenketten ebenfalls zuteil werden zu lassen.
Ich wusste ja, wie laut diese Glöckchen sind und ich wollte ihn im Ungewissen lassen. Somit entfernte ich mich ein gutes Stück von ihm, um die Glöckchenketten unbemerkt und nicht klingelnd aus dem Rucksack zu holen, um dann möglichst erschütterungsfrei wieder zu ihm zurückzugehen und diese so vorsichtig, sprich leise wie möglich anzulegen und mit jeweils einem kleinen Schloß an seinen Fußgelenken zu sichern.
Ach war das eine innere Freude, dass er, wie er mir sagte, gar nichts mitbekommen hat :) .


"Wir sehen uns bei dem Einkaufscenter, da wo das Fastfood Restaurant ist,
vor dem Supermarkt, du wirst mich dort schon sehen."
Ich schaute sie an, war froh noch zu sitzen denn die Knie wurden
gerade etwas weich. Sie fügte nun nur noch hinzu.
"Hier durch den Parkplatz dann der Straße am Sportplatz vorbei
folgen bis zum Hallenbad. Dort nach rechts weiter der Straße
folgen bis du bei der großen Kreuzung angekommen bist dort siehst
du dann eh schon alles."

Ja sie schickte mich tatsächlich, ganz alleine, in diesem eh schon
absolut nicht unauffälligen Outfit eingeschlossen, nun auch
akustisch nicht zu überhören, quer durch die Stadt zum Einkaufszentrum.
Sie grinste weiter und meinte nur stell dich mal noch hier auf die
Wiese, ich mach schnell noch ein Foto von Dir und dann kannst du
alleine losziehen. Bis später wir sehen uns dort beim Einkaufszentrum.

Die ersten Schritte Richtung Parkplatz vielen mir nicht leicht und
ich versuchte so vorsichtig wie möglich, fast in Zeitlupe, mich
zu bewegen, damit die Glöckchen möglichst keinen Lärm machen.
Allerdings konnte ich es, wegen dem Gehörschutz selber kaum beurteilen.
Ich wußte nur von einer früheren Aktion, bei der Katja die Glöckchen-
ketten tragen mußte, das diese über mehr als 100 m sehr gut zu
hören sind sogar an einer stark befahrenen Straße.

Schon am Parkplatz merkte ich wie sich Leute umsahen woher das
Klingeln kommt, mich dann erblickten und fixierten, um dann zu
grinsen. Na toll das kann ja was werden, wenn es dann durch die
Stadt geht, dachte ich nur.
Die Straße vom Parkplatz zog sich in einem langen Bogen und
ich marschierte, den versuch vorsichtig in Zeitlupe zu gehen
hatte ich inzwischen aufgegeben, Richtung Hallenbad.
Als ich vor den Sportplätzen drei Mädels sitzen sah die von
ihren Handys aufblickten und mich aufmerksam beobachteten
ab und an grinsten und sich scheinbar über mich unterhielten.
Hinter den Mädels, ein paar Meter weiter, saßen dann noch
eine größere Gruppe Jungs die vor dem Sportlerheim warteten
und auch die blickten neugierig zu mir herüber.
Ich dachte nur, einfach weitergehen wie wenn nichts wäre, so
unauffällig wie möglich.
Wobei wie sollte das gehen, wenn ein ca. 2m großes glänzendes
Gummiobjekt mit Gasmaske und Stahlfesseln laut läutend
auf der Straße, die keinerlei Deckung oder so bot, unterwegs ist.

Aber auch die grinsten und hatten sichtbar ihre Gaudi.
Als ich dann endlich beim Hallenbad war bog ich nach rechts
in die nächste Straße, die nun deutlich mehr Wohnbebauung
hatte, ein und weiter Richtung Hauptstraße. Hier waren nun
auch mehrere Passanten auf der Straße unterwegs deren
Aufmerksamkeit ich auch voll hatte. Aber auch hier nur
positive Reaktionen und eben meistens ein breites Grinsen.

KATJA: das Wort "schlendern" kannte Rub in seiner Situation nicht.
Ich nahm einen parallen Weg zu dem, der ihm vorgegeben war.
Erst war ich etwas vor ihm, aber hören konnte ich ihn immer :)
Dann positionierte ich mich, damit ich auch ein paar Beweisvideos machen konnte.  So zog er dann an mir vorbei und ich hatte Mühe ihn wieder einzuholen und achtete darauf, dass er mich nicht zwingend sah, aber er war wohl gut selber mit sich beschäftigt, so dass er mich auf der anderen Straßenseite laufend nicht wirklich wahrnahm.
Allerdings war auf meiner Straßenseite allerhand los und Rub war auf gleicher Höhe mit mir. Aber was machen die ganzen Passanten: die schauen nur nach dem Gebimmel und betrachten das Gummiwesen...
Ich war da schon ein bisschen angefressen, dass ich in Vollneopren quasi auf Körperkontakt an den ganzen Leuten vorbei bin und die würdigen mich keines Blickes!


Die Kreuzung war erneut eine Hürde, da ich hier mehrere
Ampelperioden benötigte, um zum Einkaufszentrum zu kommen.
So stand ich mitten auf der Mittelinsel an dieser sehr stark befahrenen
Straße, perfekt ausgestellt.



Beim Einkaufszentrum erwartet mich Katja schon.
Hier gab es noch ein paar Fotos und es gab logischerweise
weiter volle Aufmerksamkeit ja sogar welche die herkamen
und fragten was wir machen und es klasse fanden.
Dann wurde mir der Gehörschutz abgenommen und die Glöckchen-
ketten. Ja sogar die Handfesseln die am Bauchgurt angeschlossen
waren wurden von diesem wieder getrennt.
Uns standen nun wieder einige Kilometer Rückweg bevor und
da dort keine Rastmöglichkeit war sollte ich es so leicht
wie möglich haben.
Der Rückweg hat sich dann tatsächlich gut gezogen, denn
ein 1,2 mm dicker absolut dichter Gummitrocki mit Gasmaske
und Gummistiefel ist nicht unbedingt die Wanderkleidung.
Aber es macht trotzdem mega Spaß darin zu Wandern ;-)

Kurz vor dem Ziel stellten wir fest, dass mein Zeitschloß
noch seine Zeit brauchen würde, ehe es aufgeht. So
beschlossen wir, diese an einer Bushaltestelle auf der Bank
zu verbringen. Schauten dem Verkehr zu und ich ließ das
gerade eben erlebte Revue passieren, obwohl ich ja eigentlich
immer noch mitten drin war.
Dann ging´s zurück nach Hause wo ich wieder im Sessel platz
nehmen durfte, die Blinddeckel und Mickymäuse verpaßt bekam  und so dann noch eine Glückliche Zeit, bis das Zeitschloß aufging, verbringen durfte.

KATJA: das Zeitschloß ist glücklicherweise aufgegangen, aber das heißt nicht, dass ich auch frei war.
Ich durfte weiter schwitzen, bis Rub sich dann langsam bequemt hat, mal duschen zu gehen und somit seinen Daumen freizulegen.
Dann kam er glücklich strahlend zurück und bekam erstmal ein Glas Spezi. Soviel Wasser aus dem Trinkschlauch taugt einfach nicht;)
Aber ich war immernoch verschlossen, da er mit seinen "Schrumpelfingern" das mir angelegte Fingerprintschloß zwar anfassen konnte, aber das Schloß wollte diesen Zustand seines Daumens nicht akzeptieren. Somit musste ich mich eine weitere Zeit gedulden und wir sprachen derweil über die Aktion und Rub´s Erlebtes.

Es war ein mega Erlebnis, nicht nur da es seit so langer Zeit das erstemal wieder schön in Latex gewesen ist.
Auch wegen der genialen Herausforderungen, denn das ganze
war mit fast 7km so verpackt, bei strahlendem Sonnenschein,
die erste Zeit schon eine körperliche Herausforderung und dann die mentale Herausforderung so in aller
Öffentlichkeit unterwegs zu sein.
Aber das Ergebnis war mega. Wir hatten nur positive
Begegnungen und Reaktionen, ja es kam mir fast so vor
wie wenn wir den Leuten wirklich Freude bereitet haben, sie wieder was erlebt haben, nicht nur wir.
Danke Katja für das Ermöglichen und die Planung.

KATJA: auch wenn ich mich immer schwer tue, so eine, wenn auch kleine Aktion, zu planen, freue ich mich total, dass es Rub getaugt hat und ich hatte natürlich auch meinen Spaß dabei, draussen im Outfit unterwegs zu sein und vor allem darin gesehen zu werden.
Es ist eben oft eine Gratwanderung. Einerseits die hohe Temperatur, daher war die verkürzte Strecke die richtige Entscheidung.
Dann war merklich spürbar, dass die seitliche Fixierung der Hände am Bauchgurt mit der Zeit unbequem wurde.
Natürlich hätte man die Schrittgröße verkürzen können, aber dann wäre es noch einen Tick anstrengender geworden.
Bei der zweiten Bank habe ich schon mit einem Abbruch gerechnet, aber da kam dann sogar der Punkt, wo es nach der vorhergehenden Anstrengung schon wieder besser lief und somit konnte zumindest die Passage mit den Glöckchen noch durchgezogen werden.
So war es auf jeden Fall wieder ein gelungener Abend für beide Seiten und das ist immer das Wichtigste und wir bleiben weiter dran :) .


Hier noch ein kurzes Video extrem verkleinert damit es hier hochgeladen werden kann. Aber ich denke es gibt einen guten Eindruck Optisch und akkustische von dem Ausflug. 😉








Montag, 8. Februar 2021

Klingeling

 Klingeling




Vor langer Zeit hatten Rubsubsea und ich darüber gesprochen, dass es doch ganz nett wäre, wenn so eine Outdooraktion nicht nur optisch ein Highlight wäre, sondern auch akustisch.
Schnell war die Idee geboren, das man ein Outfit durch kleine Glöckchen wunderbar hörbar machen könnte.

Ich fand die Idee ziemlich neckisch und gar nicht schlecht, ohne weiter groß darüber nachzudenken und die Vorfreude war groß.

Wir einigten uns auf silberne Glöckchen und um es noch reizvoller zu machen sollten sie an einer Kette angebracht werden, damit das Ganze auch mit einem kleinen Vorhängeschloß abschließbar ist, so dass sie nicht einfach abgenommen werden können, wenn man draussen unterwegs ist.
Um die Glöckchen mit der Kette verbinden zu können, entschlossen wir uns für kleine Schlüsselringe.
Nachdem wir der übereinstimmenden Meinung waren, dass es schon laut sein sollte, einigten wir uns auf lustige 100 Glöckchen aufgeteilt auf fünf Ketten. Je eine für Hand- und Fußgelenke und eine für den Hals. Das war eine hübsche Bastelaktion.

/* Rubsubsea: Ja wenn man sich unterhält entstehen einfach die besten Ideen. und noch besser, wenn sie dann so perfekt umgesetzt werden wie hier. Muß Katja echt loben für die handwerklich perfekte Umsetzung. Der so einige Chats voran gingen bei der Suche nach dem geeigneten Material, aber es hat sich gelohnt. Die Glöckchenketten sind perfekt, Optisch ansprechend, pragmatisch abzuschließen und so nicht mehr abnehmbar und vor allem akustisch wunderschön laut. */

So groß die Vorfreude anfangs war, je weiter die Ketten mit den Glöckchen bestückt wurden, desto ohrenbetäubender wurde das Klingeln, weches sie verursachten. Erst jetzt wurde mir bewusst, auf was ich mich da einlassen würde und mir wurde langsam mulmig.
Nachdem Rubsubsea aber immer sagt, dass ich immer abgebrühter werde, was extreme Aktionen anbelangt, wollte ich es ihm aber auch beweisen.


/* Rubsubsea: Das ist echt ein Problem mit Katja, man kann Sie nur noch sehr sehr schwer aus der Fassung bringen bei solchen Aktionen. Muß mir da immer mehr einfallen lassen. */

Endlich hatten wir einen Termin gefunden und das Outfit stand auch schon fest.
Die Umsetzung ist zwar zu Coronazeiten nicht einfach, aber wir sind findig und fanden natürlich eine Lösung, um die Vorgaben der Regierung zu erfüllen.

Den Temperaturen dieses mal angepasst sollte ich den schwarzen Skianzug tragen. Der Reißverschluß sollte weit geöffnet sein, um meine Brüste zwar aufreizend, aber noch halbwegs züchtig präsentieren zu können.
Offene Haare, Augen verführerisch geschminkt.
Um der Aktion noch ein bisschen Spannung zu verleihen sollte der rote Ballknebel folgen und um den Vorschriften Folge zu leisten der Mund-Nase-Schutz. So wäre die Knebelung unter Publikum dann nicht sichtbar. Schon ganz praktisch in der Hinsicht.
Die Hände sollten streng getaped werden, damit diese nutzlos werden und mir dadurch meine Hilflosigkeit vor Augen geführt wird Darüber die dicken Handschuhe und Winterstiefel für ein stimmiges Outfit.
Den Abschluß hätten die Glöckchenketten mit den silbernen Schlössern gebildet.

Hatte mich dann doch total auf die Aktion gefreut, da ich das Outfit schonmal für mich ohne die Verschärfungen getragen hatte und mich darin absolut wohl und sexy gefühlt habe. Desweiteren gab es auch von Passanten viel positives Feedback für ein das aussergewöhnliche Auftreten.
Ist eben nicht der Normalfall, dass Damen im Winter nicht hochgeschlossen und dick eingemümmelt spazieren gehen ;)

Im Chat mit Rubsubsea ging es dann auch wieder heiß her. Er ist stets bemüht mich einzuschüchtern oder besser gesagt, mir ein flaues Gefühl im Magen zu bescheren.

Auf jeden Fall ging es darum, dass es extrem Öffentlich mit viel Publikumsverkehr sein sollte, damit ich auch meine volle Aufmerksamkeit bekomme und sich definitiv alle Leute nach mir umdrehen, wenn sie mich schon nicht gesehen haben, dann würden sie mich auf jeden Fall weithin hören.


/* Rubsubsea: Ja wir (Ich) hatte alles schon genau durchgeplant. Ich mußte schauen wann ich Zeit habe. Bis wir dann endlich einen Termin hatten, hatte sich die aktuelle Gesetzeslage geändert. */


Bedauerlicherweise mussten wir die geplante Aktion dann umstellen, da die FFP2 Maskenpflicht eingeführt wurde und der Knebel für mich unter der Maske somit nicht mehr tragbar wäre, da die Maske so klein ist, dass der Kiefer nicht mehr extrem gespreizt werden kann.
Und nachdem ich meine herausgehört zu haben, dass Rubsubsea sich sicherlich einen Spaß gemacht hätte und mich z.b. zum goldenen M oder auch in einen Supermarkt geschickt hätte, um z.B. einen Preis in Erfahrung zu bringen, wurde uns damit eben ein Strich durch die Rechnung gemacht.

Extrem schade, da ich mich wirklich auf das Outfit gefreut hatte, aber durch sowas lassen wir uns nicht unterkriegen und da wir flexibel sind, wurde kurzerhand das Outfit geändert, um das Vorhaben in abgewandelter Form umzusetzen, denn die Glückchen sollten auf jeden Fall zum Einsatz kommen:


/* Rubsubsea: Ja wir lassen uns da nicht stoppen sind flexibel und passen es einfach an. So schrieben wir erstmal wieder ein paarmal hin und her um zu klären was möglich wäre und was zur Verfügung stand. */





Dann kam der ersehnte Tag und ich war endlich daheim :)

Um Zeit zu sparen lag mein Outfit für heute schon bereit, so dass ich es gleich nach dem Duschen und betonen der Augen anlegen konnte:

Der 8mm dicke Neoprentauchanzug, der auf Wunsch von Rubsubsea und auch für mein Wohlbefinden immer mit einer Kette und Schloß gegen Ausziehen gesichert wird. Neoprengummistiefel und Neoprenhandschuhe.
Um es spannender zu machen, stopfe ich meinen Mund mit einem Tuch. Darüber kommen Klebebandstreifen, damit es nicht ausgespuckt werden kann.
Zum Schutz der Haare setze ich eine gesichtesoffene Latexmaske auf.
Dann folgt die Gasmaske und darüber kommt die am Tauchanzug angesetzte Haube.

Im wahrsten Sinne des Wortes abschließend die fünf Glöckchenketten jeweils mit Schloß gesichert für die Akustik und als optisch auffälligeres Highlight und das möchte ich von meiner Seite aus definitiv tragen, da es im vorletzten Sommer keine Bilder davon gab, die neon-orangene Feststoffrettungsweste.

Desweiteren lautete die Vereinbarung, dass ich nichts mitnehmen darf.
Keine Schloßschlüssel, keinen Ausweis, keine Handtasche, kein Handy und vor allem keinen Wohungsschlüssel.
Das wird ein bescheidenss Gefühl, ohne Schlüssel die Wohnungstüre zuziehen zu müssen.
Man ist doch immer so sehr darauf bedacht, den Haustürschlüssel unbedingt dabei zu haben und kontrolliert das immer doppelt oder gar dreifach.

Rubsubsea wollte mir die Endgültigkeit vor Augen führen, dass es nach dem Verlassen der Wohnung kein zurück mehr für mich geben würde und vor dem Gang durchs Treppenhaus graute mir sehr.
Der Vollständigkeithalber sei noch erwähnt, dass Rubsubsea einen Ersatzschlüssel zu meiner Wohnung besitzt, mit dem er mich später wieder in die Wohnung lassen würde.


/* Rubsubsea: Beim chatten kam mir die Idee, da ich einen Notschlüssel habe könnte man den ja auch für so eine Aktion nutzen. Das Gefühl die eigene Wohnung ohne alles, abgeschlossen im Outfit, noch dazu mit den Glöckchen verlassen zu müssen. Genau zu wissen, wenn man die Tür zuzieht war´s das, es gibt kein Zurück mehr. Das wollte Ich Katja so richtig auskosten lassen. Hab deswegen diesen Punkt die Tage vorher im Chat auch immer wieder mit schöner Angstkulisse aufgebaut. */


Nachdem wir zu der Zeit hier noch Ausgangssperre ab 2100h hatten, plante ich noch etwas weiter und unterbreitete Rubsubsea meine Wünsche, da die angedachte Aktion um 2000h vorbei sein müsste, damit er dann rechtzeitig wieder bei sich zu Hause eintreffen kann.
Aber ich hatte noch den ganzen Abend Zeit und musste am nächsten Tag erst spät anfangen und somit wollte ich die Zeit entsprechend ausnützen, wenn ich schon in dem tollen Outfit stecke.

Somit hatte ich ihm vorgeschlagen, den Tauchanzug statt mit normalem Vorhängeschloß mit dem Zeitschloß zu sichern, da ich so noch zwangsweise länger im Neoprenanzug bleiben müsste, um ihn nicht gleich um 2030h ausziehen zu können. Hatte 2200h vorgeschlagen - aber Nachteil: die Hände sind frei und dann könnte ich die Gasmaske und Knebel selber entfernen.
Somit doch normales Schloß und wenn er mich dann hier wieder in meine Wohnung lässt, würde er mich noch mit dem Zeitschloß etwas fixieren, so dass ich eben Maske und Knebel nicht rausnehmen und auch den Neoprenanzug nicht ausziehen kann.


/* Rubsubsea: Diesen Punkt haben wir im Chat auch ausgiebig besprochen. das Für und Wider abgeklärt. Am Ende habe ich beschlossen, dass wir sicherheitshalber nur eine strenge Fixierung unter Aufsicht machen. Wie die aussieht und wie lange die dauern würde ließ ich allerdings offen. Ja im Gegenteil ich meinte das Sie sich ja selber befreien könnte und sollte ich am nächsten Tag im Chat nichts von Ihr hören würde ich halt nochmal vorbeikommen müssen. Sie hat es mir wohl nicht geglaubt.
Diesmal hatte Sie recht, Diesmal ;-) */

Ungefähr drei Stunden vor der Aktion bekam ich dann doch Herzkopfen. Mit dem Knebel habe ich es dann richtiga gespürt am Herzschlag und der erhöhten Atemfrequenz.
Kurz durchatmen und dann ging es. Hatte nur noch mit dem Zeitdruck zu kämpfen, entsprechend fertig zu werden, da wir so geplant hatten, dass die Aktion noch bei Tageslicht starten kann.
Letztendlich hatte ich noch Zeit bevor es dann losging. Rubsubsea habe ich immer Stufenweise auf dem Laufenden gehalten, damit er wusste, wie weit ich mit dem Anlegen des Outfits war.

Fünf Minuten Zeit blieben mir noch, um runterzukommen und durchzuatmen.
Somit musste ich nicht überstürzt aus dem Haus und konnte mich noch in Ruhe im Spiegel betrachten und die Optik checken:
schon ein ziemlich genialer Anblick :)



/* Rubsubsea: Ich habe mir wie Katja mir geschrieben hat das sie fertig sei und auf mein Go wartet extra noch damit Zeit gelassen, Sie noch etwas zappeln lassen damit Sie sich einerseits ans Outfit gewöhnen konnte, andererseits die Gedanken was wäre wenn und was kommt da jetzt nochmal so schön Platz zum Kreisen bekommen. */

Dann kam das "okay" von Rubsubsea und ich verließ die Wohnung - ohne Hausschlüssel.
Ist mir gar nicht schwergefallen und auch der Gang durchs Treppenhaus, vor dem ich soviel Respekt hatte, war dann auch ziemlich relaxt. Da habe ich schon andere momente gehabt und dann folgte ich der Anweisung, lauf zur Haltestelle und warte dort.
So tat ich es auch und auf dem weg gab es schon einige sehr interessierte blicke :)

Auf der Bank an der Haltestelle konnte ich dann wieder durchschnaufen und ganz runterkommen.
Habe mich im outfit jetzt richtig wohlgefühlt, obwohl es mit der Gasmaske, der Rettungsweste und dem lautstarken Klingeln der Glöckchen schon extrem auffällig war.






/* Rubsubsea: Was Sie nicht mitbekam war, dass ich da schon in Ihrer Nähe war und die ersten Bilder und Videos von Ihr entstanden.
Ich wurde dann auch von einem Passanten gefragt was das für eine Aktion sei, ein anderer der später dazu kam fragte mich ob das eine Puppe oder Statue sei die da auf der Bank saß. Da Katja sich zu dem Zeitpunkt kaum bewegte. Vermutlich um das laute klingeln zu unterdrücken. :-) */

Auch dieses mal gingen die Autofahrer vom Gas und fuhren nur ganz langsam an mir vorbei.
Beifahrer hatten so viel Zeit, um in Ruhe zu schauen, was denn da sitzt. Aus einem Wagen wurden auch Aufnahmen mit dem Handy gemacht. Das hat mir am besten gefallen:)

Irgendwann kam dann Rubsubsea vorgefahren. Stieg aus und hat auch noch weitere Bilder und evtl. auch Videos gemacht, bevor ich dann in seinen Wagen steigen durfte.

Er erkundigte sich dann auch gleich nach meinem Wohlbefinden und ich antwortete ihm mmmppphhhend das alles super ist :)

Die Fahrt endete auf der Rückseite der Altstadt. In einer Seitengasse hielt er an, um mich rauszuschmeißen und meinte: "wir treffen uns oben am Schloß und das ist ein Gebäude und kein Vorhängeschloß.

Ich bin echt sowas von abgebrüht. Kein Zögern, keine Bedenken - raus aus dem Wagen und losgelaufen.
Das gefällt Rubsubsea gar nicht. Er wünscht sich, dass meine Knie schlottern ;) Ich fands aber einfach nur schön, mich so weiter zeigen zu können.



/* Rubsubsea: Ich weiß echt nicht was ich mit Katja noch machen soll. Mir wären die Knie weich geworden, wenn ich so alleine losmarschieren müßte, nicht so Katja. Ok paßt bis später, hätte sie wohl mit einem Grinsen im Gesicht gesagt, wenn man Ihr Gesicht gesehen hätte und sie keinen Knebel getragen hätte. */


Richtig viel los war bedauerlicherweise nicht. Fast alles geschlossen wegen Lockdown. Aber ein paar Leute waren schon unterwegs und die Blicke waren eher überrascht oder irritiert. Ich habe dann immer nur freundlich gewunken und dann kam auch ein Winken oder Lächeln zurück.
Bergauf musste ich dann doch immer mal wieder stehenbleiben, da es in dem dicken Tauchanzug schon anstrengend und schweißtreibend war und ich nicht genug Luft durch die Nase bekam, da Atmung durch den Mund wegen dem knebel nicht möglich war.


/* Rubsubsea: Für die aktuelle Zeit und das es Winter ist war, so fand ich, sehr viel los aber Katja ist da einfach zu abgebrüht. :-) */

Irgendwann bin ich dann am Schloß angekommen. Rubsubsea war im wagen unterwegs, hatte zwischendurch meinen Marsch immer wieder gefilmt und auch er kam fast zeitgleich mit mir am Schloßparkplatz an.

Das Schloß ist eigentlich beliebter Treff von Leuten, die von dort oben den Blick über die Stadt mit ihren Lichtern genießen. Auch hier interessierte Blicke und Getuschel. Aber das habe ich durch die gute Verpacktung nicht verstanden.






Mitten im Posing gegenüber Rubsubseas Kamera kam dann auch noch ein Streifenwagen vorbei. Glaube, die haben sich schon gefragt, was denn da los ist. Haben aber wohl die Gasmaske gesehen und beschlossen zwei meter weiterzufahren, um die kleine Gruppe Jugendlicher zu ermahnen, dass hier Maskenpflicht ist und sie diese aufsetzen sollten. Dann waren sie auch schon wieder weg - echt amüsant :)


/* Rubsubsea: Wie die Polizei da oben auf einer Routinerunde vorbeikam, habe ich versucht weiter zu fotografieren, um die Situation so natürlich und auch logisch wie möglich aussehen zu lassen. Was auch seine Wirkung nicht verfehlte, da sie einfach ein paar Meter weiter fuhren um dort ein paar Jugendliche zu ermahnen. */

Noch ein paar bilder und Videos und ich durfte dann von dort aus nach Hause laufen. Vom Schloßberg, quer durch die Stadt, an der belebten 4-spurigen Ein-u. Ausfallstrasse entlang.

Zwischendrin habe ich Rubsubsea immer wieder entdeckt, der mir folgte, bzw. vorausfuhr um dann wieder zu halten um wieder Videos von der laut klingelnden und grell refelektierenden Katja zu machen.
Auch immer wieder interessierte Blicke und Hinterherschauen der Passanten.
Weit genug hörbar war ich wohl. Rubsubsea meinte was von ca. 150m trotz dem Autolärm auf der Straße - schon krass, wenn einem quasi der Ruf voraus eilt, bevor man gesehen wird und zu übersehen war ich mit der Rettungsweste auf gar keinen fall. Zumindest war ich sehr froh, dass meine Ohren und der dicken Neoprenschicht gut geschützt waren, sonst wäre ich jetzt wohl taub.


/* Rubsubsea: Es war echt immer wieder faszinierend, in der Straße und später auf der großen Hauptstraße. Ich sah Katja noch nicht aber ich hörte Sie schon. Sehen konnte man sie auch immer sehr deutlich dank der knall orangefarbenen Rettungsweste. Ja sie blieb so optisch und akustisch wirklich niemandem verborgen. */


Rubsubsea wartete schon zu Hause auf mich und ließ mich auch freundlicherweise direkt nach dem Türklingeln hinein, ohne mich noch draussen warten zu lassen.
Wahrscheinlich wäre es auch ausreichend gewesen, wenn ich nur etwas gehüpft und auffällig gewunken hätte. Das hätte die Türklingel wohl gebührend ersetzt ;)



/* Rubsubsea: Nachdem Sie im Vorfeld betonte, dass sie Ihren Nachbarn so nicht unbedingt begegnen müßte, war ich diesmal so nett und hab sie sofort reingelassen nachdem sie die Türklingel gedrückt hat. Ihr klingeln habe ich jedoch schon vorher bei geschlossenem Wohnungsfenster in der Wohnung gehört und da war sie noch so 50 - 100m vom Hauseingang entfernt. */


Drinnen glücklich, aber erschöpft angekommen, fragte er wieder nach meinem Wohlbefinden und ich machte ihm klar, dass ich nur kurz durchschnaufen möchte und die angesetzte dicke Neoprenhaube vom Tauchanzug absetzen möchte, da diese schrecklich auf die Schnallen der Gasmaske gedrückt hat und das ist fürchterlich auszuhalten.





Dann ging es darum, ob ich noch Lust auf die Fixierung hätte und ich bejahte und er fragte nach der Zeit für das Zeitschloß.
Ich war schon ziemlich erschöpft - hätte nicht gedacht, dass das im Tauchanzug so gut und sogar schweißtreibend aushalten ist, bei ca. 5° plus. Dachte eher, ich würde frieren. Dem war aber nicht so. Bis auf den ruhigen Moment auf der Bank der Haltestelle.
Letztendlich signalisierte ich ihm eine Stunde für das Zeitschloß und er meinte, dass ist ja prima, dann kann er ja noch warten, bis die Zeit abgelaufen ist, da es erst 1830h war und dafür viel die Fixierung etwas fester aus als angedacht, aber das hatte ich ja auch so gewollt.

/* Rubsubsea: Damit sie so gut fixiert wie Sie war zusätzlich Spaß bekam steckte ich zwischen die Gurte noch einen kleinen Freudenspender, der aber durch die doch sehr dicke Verpackung leider leider nicht so den gewünschten Erfolg zeigte, sorry :-) */

So konnte ich mich noch ein bisschen, schön fixiert und hilflos, im Spiegel betrachten und mein Outfit visuell und körperlich genießen, während er ein paar Dinge über die Aktion erzählt hat und das er nervöser war als ich. Erledigte noch etwas Korrespondenz und hatte seinen Spaß an meinem Anblick. Dann ging das Schloß endlich auf. Er half mir noch bei der Befreiung, weil ich alleine nicht rausgekommen wäre und verabschiedete sich dann.

/* Rubsubsea: Dank der Spanngurte und im Stuhl konnte ich Sie super fixieren. Mit der Kette und einem Vorhängeschloß und dem Zeitschloss habe ich die Hände an die Oberschenkel fixiert. So saß Sie nun völlig hilflos vor mir.
Ich sagte Ihr dass Sie nun warten müsse bis das Zeitschloss aufgeht, vorher konnte ich eh nichts machen. Auch betonte ich immer wieder das ich ja bald gehen muß um vor der Ausgangssperre zu Hause zu sein.
Sie kommt ja an das Zeitschloss ran, wenn dies wieder öffnet und könne sich dann selber befreien.
Wenn nicht, dann kämme ich morgen früh vorbei.
Auch hier glaubte sie mir wieder nicht, ich denke das wir das vielleicht in Zukunft doch mal ändern allein wegen der Glaubwürdigkeit ;-)
Als das Zeitschloss aufging konnte Sie sich zwar von der Kette befreien aber die Gurte waren so gut gesetzt das es dann trotz langem Winden und scheinbar anstrengender Versuche nicht möglich war frei zu kommen.
Ich schaute diesem Treiben noch einer ganzen Weile genüßlich zu ehe ich dann doch erbarmen hatte und einen entscheidenden Armgurt lockerte.
Ab hier durfte Sie dann wieder selber weitermachen. */

Ein super Abend und wieder eine tolle Erfahrung in Hinsicht auf Auffälligkeit und Akustik :)
Die Glöckchen werden definitiv wieder zum Einsatz kommen - kombiniert mit einem anderen Outfit :)

Vielen lieben Dank Rubsubsea :)
Katja



Sonntag, 6. Dezember 2020

Dauereinschluß allein

 Dauereinschluß allein
 

 


Da ich an dem Samstag und bis Sonntagmittag soweit frei hatte, kamen wir Katja und Ich, auf neue dumme Ideen.
Ich sollte mich für einige Stunden, am besten Übernacht, in meinen MD Anzug einschließen.
Natürlich mit dem Zeitschloß.
Wir überlegten wie lang das am besten angesagt war und kamen zum Schluß, dass ich bis 12:00 mittags am Sonntag eingeschlossen sein sollte.
Ich mußte am Samstag noch einiges erledigen, so dass wir von einem Start gegen 17:00 oder 18:00 Uhr ausgingen. Was also so 19h - 18h bedeuten würde.
Da die Entsorgung das letzte Mal mit dem Katheter hervorragend funktionierte stand der ebenfalls fest.
Bis zum Wochenende waren noch ein paar Tage und so schaukelten sich die Vorgaben immer weiter rauf.
Dazu gehörte das auch ein KG anzulegen ist.
Auch das E-Stim sollte nicht fehlen.
Die Blinddeckel ebenso nicht und sollten ab dem Schlafengehen getragen werden bis ich das Surren des Zeitschloß hören würde.
Das Schlafen sollte im gummiüberzogenen Bett, im aufblasbaren Latexsack erfolgen.
Der aber, da ich allein war, nicht aufgeblassen werden kann. Durch sein schieres Gewicht ist er schon heftig genug (2 Lagen 1,2mm Latex oben und unten) und schränkt genügend ein.
Auch sollte ich versuchen, dass ich ihn mit den Reißverschlüssen vollständig schließe, wozu ich eine Kette an dem Reißverschluß befestigte.

Ich sollte also am Samstagabend verkabelt und verschlaucht und mit KG mich selber in meinen 1,2mm dicken MD-Anzug mit einem Zeitschloß einschließen. So durfte ich dann noch etwas Fernsehen ehe es dann irgendwann in das Gummibett und den Gummischlafsack gehen würde, der geschlossen werden sollte. Ebenso war ich verpflichtet die Augendeckel der Gasmaske und die Mickymäuse zu tragen.
Die Ansage war dann bis 12:00 am nächsten Tag im Sack auszuharren.

KATJA: es war im Chat schon recht witzig und Rubsubsea bekommt ja dann den Hals selber nicht voll genug und das habe ich widerum voll ausgenutzt.
Erst ging es nur um eine Übernachtung im MD mit Gummibettdecke - total harmlos, aber kurz vorher war auch der Gummisack im Gespräch, daher musste die Gummidecke dem Sack weichen, denn ich habe es mir technisch nicht schwer vorgestellt, den Sack auch alleine zu schließen, auch wenn man ihn nicht aufpumpen kann und das wäre eben doch schon schön einschränkend und da ich selber hin und wieder Selfbondage praktiziere, konnte man es im Sack noch schon mit Gurten noch einschränkender und restriktiver machen und dann kam eben eins zum anderen :)


Das Ganze wurde durch Katja auf die Ferne überwacht, indem ich Fotos vom Einschluß und dem Zeitschloß schicken musste und am nächsten Tag erneut, wenn es dann abgelaufen war.


Am Freitag richtete ich alles her bereitete das Bett vor und machte einen Test ob ich den Gummisack alleine schließen konnte. Was mir nach etwas verrenken gelang und auch das öffnen.
Nur das dieser Test in bequemer Joggingkleidung erfolgte ohne Handschuhe und mit Sicht.
Aber ausgemacht ist ausgemacht und falls ich es nicht alleine rausschaffen sollte so würde ich spätestens am Sonntagnachmittag wieder befreit, wenn meine Frau zurückkam (oder auch nicht ;-) )

Am Samstag neben der Arbeit gab es immer wieder mal einen kurzen Chat mit Katja, die mir immer wieder "Mut" machte. So nach dem Motto mit den dicken Handschuhen wird es schnell ein verdrücken am Zeitschloß geben, ein paar Stunden mehr das paßt schon für Dich, usw.
Ich wurde immer nervöser.



Um 17:00 begann ich nach einer gründlichen Reinigung mit dem legen des Katheters dann den KG mit den E-Stim Elektroden drüber und auch die restlichen E-Stim Elektroden folgten.
Dann begann ich in den MD-Anzug zu steigen. Wie ich diesen bis zum Bauch hochgezogen hatte, verband ich den Katheter mit dem internen Schlauch. (Dieser war zuvor gründlich desinfiziert worden, denn das ist oberstes Gebot beim Katheter das alles so steril als irgend möglich ist)
Nun schlüpfte ich in die Ärmel und als letztes kam die angeklebte Gasmaske über mein Gesicht.
Mit einer weiteren Kette zog ich den wasserdichten Rückenreißverschluß zu.
Schnaufte durch, befestigte den Urinbeutel am Bein und schloß den E-Stim an.
Jetzt stand der letzte endgültige Schritt an das Schließen des Zeitschloß.
Ich stellte es auf, ja wie lange bis Sontag 12:00 Uhr, jetzt war es 18:00 Uhr also 18h oder 16h oder
Ich war völlig durch den Wind und stellte die 16h ein und dachte das paßt.
Dann stellte ich mich vor einen Spiegel und versuchte den Reißverschluß damit zu sichern.
Ich sah nun die Zeit natürlich spiegelverkehrt und war noch mehr verunsichert.
Aber egal es wird schon passen. Vorsichtig versuchte ich, leicht zitternd, die Mitteltaste zum Verriegeln zu drücken.

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Dann begann es schon Piep Piep Piep und das bekannte Surren.
Das war’s. Jetzt war ich ob ich wollte oder nicht bis Sonntagmittag eingeschlossen.
Ich versuchte nun ein paar Bilder vom Schloß zu machen, aber so nervös wie ich war dauert es bis ich das erste scharfe, nicht verwackelte Bild hatte.
Das schickte ich Katja und chattet noch etwas mit Ihr.

KATJA: das Erste was ich sah, war die falsch eingestellte Zeit und darüber war ich so gar nicht erfreut und habe es ihm auch gleich aufgedrückt. Oh wie klein war Rubsubsea auf einmal und dafür sollte es eine Konsequenz für ihn geben.

Dann legte ich mich auf das Sofa vor den Fernseher und schaute noch einen Film an ehe ich dann, nachdem ich durch das Filmschauen so abgelenkt war das ich meine Situation regelrecht vergaß und es als ganz normales Fernsehen empfand, plötzlich wieder meiner Situation gewahr wurde und dass ich jetzt in den Sack sollte und in diesem mit E-Stim, Blinddeckel für etliche Stunden bis Sonntagmittag ausharren sollte.
Ich chattete nochmal kurz mit Katja und verabschiedete mich sozusagen in mein Gummibett.

Im Schlafzimmer lag auf dem Gummibett der Gummischlafsack. Daneben das E-Stim, die Mickymäuse, die Blinddeckel ein paar Spanngurte, Atemschlauch und die gut gefüllte 2l Trinkflasche.
Ich begann in den Schlafsack zu steigen und schloß diesen bis zur Hüfte.
Dann nahm ich ein paar Spanngurte und fixierte die Beine an mehreren Stellen fest zusammen.
Als dies erledigt war legte ich mich in den Schlafsack und schraubte den Atemschlauch an die Gasmaske den ich durch das Kopfloch des Sacks schob, den Trinkschlauch ebenfalls, da kamen auch die E-Stim Kabel durch und wurden angeschlossen. Ich stelle es moderat ein denn ich wußte das ich es nicht mehr ändern konnte.
Dann setzte ich die Mickymäuse auf und ebenfalls die Blinddeckel.

Nun tastete ich nach dem Reißverschluß des Gummisack. Der erste Teil ging noch von innen.
Dann mußte ich mich sehr verrenken und brachte einen Arm durch das Kopf Loch und konnte nach einigen rumtasten die Kette ergreifen mit der ich den Reißverschluß komplett schließen konnte.
Das Ganze war sehr anstrengend und ich brauchte eine Zeit ehe der Atem wieder normal ging.
Wobei das auch dem Punkt geschuldet war, dass ich mich nun fragte, ob ich es allein wieder aufbekommen würde. Da dies beim Test schwieriger war als das Schließen und nun blind verschlaucht im Anzug war das schließen schon sehr anstrengend.
Egal es war jetzt zu und ich konnte nur abwarten.

Es wurde eine sehr lange Nacht in der ich zwar ab und an weggedöst bin aber auch lange Strecken wach war. An das E-Stim hatte ich mich inzwischen gewöhnt und trotz Katheter und KG hatte ich vor lauter overload meinen "Download".

Ich wurde immer unsicherer, ob das Schloß nicht schon offen war oder ob es ein Problem gab damit, denn mir erschien es als müßte es schon lange aufgegangen sein. Aber so war es nicht. Also mußte ich weiter ausharren.
Irgendwann konnte ich es nicht mehr glauben und begann gegen die Abmachung einen Blinddeckel abzunehmen. Mußte feststellen dass es zwar schon hell war aber sicher noch nicht Mittag.
So machte ich ihn wieder drauf und wartete weiter ab.
Irgendwann befreite ich mich dann doch, was sehr anstrengend war und schaute im Spiegel auf das Zeitschloß es sollte noch eine weitere Stunde dauern und jetzt merkte ich das ich Gestern einen Fehler gemacht hatte es war erst 9:00 und so würde das Zeitschloß schon um 10:00 aufgehen.
Ich war einerseits sehr froh, denn auch die 16h waren anstrengend gewesen. Andererseits war ich über meinen Fehler sauer, da ich es nicht voll ausgenutzt hatte.
Die letzte Stunde setzte ich mich an den PC und chattete mit Katja, die erleichtert war das es mir gut geht aber auch Sie hat den Zeitfehler bemerkt und war sauer darüber.
So dauerte es nicht lange da kam sie mit einer neuen Anweisung rüber.
Wenn das Zeitschloß um 10:00 aufmacht, dann bleibt es dran und du stellst weitere 3h zum "Nachsitzen" ein.





Zuerst waren es noch mehr aber da ich am Sonntagnachmittag wieder frei sein mußte wegen einem Termin einigten wir uns auf 3h was dann eh knapp werden könnte, aber Strafe muß sein.
Kaum ging das Zeitschloß auf und ich wäre eigentlich froh gewesen, da man sich so intern drauf eingestellt hatte, muß man es erneut für 3h schließen.
Wie es diesmal wieder gesurrt hat beim Schließen war mir, obwohl es ja "nur" 3h waren mindestens genauso mulmig wie am Samstag bei den 16h.
Man ist durch, möchte raus hat sich drauf eingestellt und dann muß man plötzlich und unverhoffte weitere 3h im eigenen Saft schmoren.

KATJA: immer dieses Gejammer von den Gummiobjkten - unglaublich. Man muss ja mal bei den Tatsachen bleiben. Hätte er die Zeit richtig eingestellt, wäre er pünktlich nach 18h draussen gewesen und so war es gerade mal nur eine lächerliche Stunde für Rubsubsea ;) Das ist doch gar nichts :)


Es waren trotz Chat 3 lange Stunden, aber es war auch genial so unverhofft eines draufgesetzt zu bekommen. Danke Katja.

KATJA: sehr gerne und es ist auf jeden Fall genial, auch wenn man sich nicht persönlich sehen kann, dass man sich so mit der "Fernsteuerung" doch noch aufraffen und überwinden kann, aus einer "normalen" Übernachtung" doch eine kleine Aktion und Herausforderung zu starten :)

Sonntag, 25. Oktober 2020

Münchenspaziergang mit Zoe

 2020.10.25 Münchenspaziergang mit Zoe

 


Beim Chatten mit Zoe kamen so einige dumme Ideen zusammen. Sie wollte unbedingt, da ja leider die Avantgardista Messe ausgefallen ist, trotzdem Ihr neues Outfit in der Öffentlichkeit präsentieren.

Auch Ich hatte mir, wie klar war, dass ich die Ehre hatte zusammen mit Zoe zur Messe zu gehen, mein Outfit zusammengestellt. Das wäre nun leider ohne Messe nur im Schrank hängen geblieben. So hatte auch ich nichts dagegen, wenn wir da ein Alternativprogramm finden würden.

So formte sich die Idee, in dem für die Messe geplanten Outfit, einfach so in die Öffentlichkeit zu gehen.
Das es dann sehr öffentlich werden sollte kristallisierte sich im Laufe der nächsten Tage im Chat heraus.

Auch schaukelte sich die Idee weiter hoch, da ja bekannt war, dass ich den Langzeitaufenthalt in Latex liebe, so dass eine weitere "Verwahrung" von mir in Latex an dem Wochenende mit eingeplant wurde.

Also erst der öffentliche Auftritt dann der Kompletteinschluss für mich. Da ich soviel von der BoFeWo und anderen Langzeitaktionen erzählte wurde auch beschlossen, dass ich das Wochenende auch gleich für einen Langzeittest nutzen würde zum Thema Entsorgung.

Da Zoe aber einen Termin am Sonntag hatte sollte dies dann Katja übernehmen, die leider am Samstag tagsüber keine Zeit hatte aber ebenfalls in alles eingeweiht war.
Sie überließ uns Ihre Wohnung zum Treffen, da ich ja dort im Anschluß eh meine Nacht verbringen sollte. Ich durfte also an einem Samstagvormittag bei Katja in der Wohnung auf Zoe warten, damit man den wunderbaren Tag zu einem Ausflug in die Innenstadt nutzen kann.
Ja richtig gelesen es sollte nach München ins Stadtzentrum gehen.

Das Wetter war optimal, die Bedingungen waren auch zu dem Zeitpunkt passend. Ich machte mich zu Hause soweit fertig, sprich ich setzte mir für die Entsorgung einen Blasenkatheter, welchen ich erstmal ohne Beutel, geblockt nutzte, da der Urinsammelbeutel nur schlecht unter die Latexjeans passte. Dann zog ich mir die Latexunterwäsche an, darüber einen normalen Latexcatsuit, dazu Zehensocken und Handschuhe, wodurch ich schonmal eine fast vollständige Grundgummierung anhatte. Darüber dann die Latexjeans, das Latexhemd und eine Latexjacke. Und zur Fahrt zu Katjas Wohnung die Gummistiefel für später.
In mehreren Taschen war meine restliche Latexkleidung für den Ausflug und mein Latexbettzeug, sowie mein Volloutfit für die Aktion nach dem Ausflug. Da ich nur Latex anhatte und auch in den Taschen nur Latex dabei hatte, blieb mir ab jetzt nichts anderes übrig, als Latex zu tragen.

ZOE/KATJA: Rubsubsea ist wirklich sowas von zu bedauern: nur Latex tragen - das ist so fürchterlich für ihn, wir wissen gar nicht wo wir das ganze Mitleid für ihn herholen sollen.


Dann verließ ich vorsichtig meine Wohnung um ja niemanden zu begegnen und ging zum Auto, was gründlich schiefging, da ich der Postbotin direkt in die Hände lief. Ich ging schnell weiter und fuhr los zu Katjas Wohnung. In der Wohnung angekommen breitete ich mein Equipment aus und überprüfte, ob ich auch nichts vergessen hatte, denn wie fast üblich, einmal gestartet gab es kein zurück. Zu meiner Erleichterung passte alles und so bereitete ich mich vor.
Inzwischen drückte die Blase und ich ging nochmal zum WC und öffnete das Ventil am Katheter um mich zu entleeren, was für eine Wohltat.
Durch den Katheter hat man das permanente Gefühl, man müsste, durch den gefüllten Ballon in der Blase.

Jetzt machte ich mich fertig, tauschte die Gummistiefel gegen die Huntergummisneaker mit den orangenen Schnürsenkeln daran. Über den Kopf kam eine Real-Face-Maske über die widerum eine schwarze gesichtsoffene Latexmaske kam, deren langer Kragen unter den Catsuit und das Latexhemd kam und so ohne das Öffnen der beiden nicht mehr absetzbar war.
Auch hatte ich vor dem Anziehen des Latexhemdes meine dicken orangefarbenen Gummihandschuhe angezogen - über die dünneren schwarzen Latexhandschuhe die ich schon anhatte. Nun fehlte noch die Latexjacke, die Gummitasche und natürlich eine Atemschutzmaske, sowie eine Schweißerbrille. Die beiden letzteren Gegenstände waren ebenfalls in großen Teilen orange. Die Atemschutzmaske war auch der Auslöser für die Idee mit den orangenen Accessoires, um nicht nur ein einfach schwarzes Outfit zu tragen.

Ich war gerade fertig als unser Fotograf und Zoe zeitgleich erschienen.
Zoe sah atemberaubend in ihrem gewagten Outift aus und wir unterhielten uns nochmal in aller Ruhe, ehe Zoe dann meinte, dass wir jetzt lossollten.
Etwas mulmig war mir schon so komplett mehrlagig in Latex in die Innenstadt zu gehen, dazu noch mit Katheter. Aber jetzt gab es kein Zurück mehr. Wir gingen vor die Haustür und weiter zum Auto was schon sehr aufregend war, da es ein schöner Tag war und auch hier in der Wohnanlage einige Leute unterwegs waren.
Im Auto fühlte ich mich dann fast wieder sicher, wenn ich nicht gewußt hätte was da noch auf mich zu kam. Die Fahrt dauerte und ich wurde immer stiller je näher wir der Innenstadt kamen. Als es dann in die Tiefgarage an der Oper ging und selbst unten auf dem Parkdeck Publikumsverkehr war, schluckte ich wie der Motor ausgestellt wurde und ich austeigen sollte.


Wir überprüften alle nochmal gegenseitig ob alles saß und schon ging es los Richtung Treppe nach oben zum Opernplatz.
Schon hier wurden wir gut beäugt. Was wird uns erst oben in der Fußgängerzone erwarten.
Es war voll, richtig voll, was bei dem schönen und milden Wetter auch kein Wunder war. Selbst draußen saßen die Leute in den geöffneten Restaurants, mit Abstand und allem. Auf dem Opernplatz begann unser Fotograf sofort mit den Fotos und wir durften posieren und wurden beobachtet und zusätzlich von unzähligen Handys fotografiert.
Irgendwann kam ein freundlicher und interessierter Herr auf uns zu, fragte was wir machen und wollte uns auf einen Kaffee einladen, da ihm unser Anblick sehr gefiel, aber vor allem Zoe gefiel Ihm. Wir, eher Zoe, unterhielt sich mit ihm und meinte wir müssen weiter, worauf er meinte dann sollen wir wenigstens später was trinken und er spendiert uns das und drückte dabei Zoe einen Geldschein in die Hand. Wir waren alle sehr verblüfft was für eine Wirkung wir (Zoe) hat und bedankten uns ehe wir dann weiter zogen Richtung Feldherrenhalle und dann zum Marienplatz. 





Die ganze Strecke über sehr im Mittelpunkt aber durchwegs sehr positiv, oft mit einem Lächeln oder Daumen hoch, immer wieder mit heimlichen aber auch direkten Fragen ob man sich zusammen mit uns ablichten lassen kann. Dem Wunsch kamen wir immer sehr gerne nach. Am Marienplatz angekommen stand auch eine Gruppe Polizisten da die uns ebenfalls anlächelten. Man sah ihnen an das sie es als angenehme Abwechslung in Ihrem Dienst empfanden.

ZOE: Rubsubsea hat recht. Die Polizei ist sehr locker im Umgang mit Fetischleuten, da es einfach mit denen etwas unbeschwertes, amüsantes und stressfreies ist.


Nun ging es weiter zum Viktualienmarkt. Hier waren noch mehr Leute unterwegs und selbst Standpersonal schaute, dass sie zumindest ein Foto von uns machen konnten, bzw. holten die Kollegen raus, dass auch sie uns sahen.




Es ging nun durch eine Seitenstrasse weiter Richtung Isartor. In der Strasse saß eine Gruppe vor einem Restaurant und wir kamen ins Gespräch. Die fanden uns absolut Spitze und wollten auch, dass wir uns zu ihnen hinsetzen sollten. Die haben auch, was zwischen den Zeilen zu hören war erkannt, dass wir das nicht nur als Verkleidung machen, dass da mehr dahinter ist und es interessierte sie sehr. Nach Fotos mit ihnen sind wir dann irgendwann doch weitergezogen und haben in der Sonne am Isartor und im Tal noch einige Bilder gemacht, weiterhin gut beobachtet von den Passanten.

Ich musste auch mal Pause machen da durch das viele Gehen sich der Katheter in der Blase bemerkbar machte was aber nach kurzer Zeit wieder vorbei war.

Wie wir dann in der Nähe vom Platzl waren hat uns ein Ladenbesitzer, mit dem wir ins Gespräch kamen, zu sich reingeholt und erlaubt auch ein paar Bilder von Zoe im Geschäft zu machen.
Zoe hat es ihm richtig angetan.

ZOE: vor dem Laden war er sehr zurückhaltend, aber doch dezent neugierig. Daher haben wir ihn fast genötigt mit unserer Frage, ob er nicht auch ein Foto von uns machen möchte. Er verneinte, meinte aber, dass wir doch gerne kurz mit reinkommen sollten und ob ich nicht Lust hätte, auf diesem wunderbaren Oldtimer-Motorrad platz zu nehmen. Ich habe erst gezögert und ihm klargemacht, dass sich an meinem Anzug Silikonöl befindet und dieses vielleicht von diesem Klassiker nicht vertragen wird.
Er meinte aber, dass macht nichts, ich solle mir darum keine Gedanken machen und somit schwang ich mich, nicht gerade grazil auf Grund der Heels auf das Motorrad. Überhaupt das erste Mal, dass ich auf einer Maschine sitze, aber ich denke, ich habe dann doch eine recht passable Figur darauf abgegeben. Unser Fotograf war ebenfalls begeistert und auch der Ladenbesitzer griff jetzt zum Handy.



Auch hier ging es irgendwann wieder weiter zurück Richtung Oper wo wir, Zoe und Ich, in der Sonne warten durften, nicht ohne permanent unter Beobachtung zu sein, bis unser Fotograf, der fleißig die ganze Zeit tolle Bilder geschossen hat, das Auto geholt hatte und uns nach einem genialen und sehr erlebnisreichen Ausflug durch die Münchner Innenstadt zurück in die Wohnung von Katja brachte.

ZOE: während wir dort in der Sonne standen, ergab sich vor uns im rechten Winkel ein nettes Schauspiel:
ein übertrieben cooler Typ poste vor einem Wagen und ließ sich dabei von seiner Freundin ablichten. Es war so lustig anzusehen, wie sie sich wirklich ausserordentlich bemühte ihn und nicht uns abzulichten. Das sind dann immer solche kleinen Highlights, die eine ganze Aktion immer lebhaft in Erinnerung bleiben lässt :)


Katja erwartete uns schon und mich für meine Fortsetzung dieses Latexwochenendes. Erstmal verabschiedete sich unser Fotograf. Danke nochmal vielmals für die super Bilder und Deine Zeit und Deinen Einsatz.

ZOE: auch von mir, Zoe, ganz lieben Dank für Deine Spontanität zum Shooting sowie Deine Zeit und Geduld. Die Ergebnisse sind echt klasse :)


Wie dann Zoe nach kurzer Übergabe auch gegangen war durfte ich mich für den zweiten Teil des Wochenendes fertigmachen.
Ich musste mir Latexjeans, Jacke und Hemd ausziehen, so dass ich nur noch die Basisgummierung, den 0,6 mm Catsuit anhatte samt Latexunterwäsche und den Katheter.
Dann durfte ich in meinen 1,2mm dicken MD Ganzanzug steigen. Dieser hatte innen die Anschlüsse für den Katheter, den ich dort anstöpselte und ehe ich mich versah wurde der wasserdichte Reißverschluß geschlossen. Ich befestigte aussen noch am Bein den Latex Urinal Beutel und verband Ihn mit dem Schlauch der Anzugsdurchleitung. Auch wurde der Trinkschlauch angeschlossen. Jetzt fehlte nur noch eines, das Zeitschloss.



Ich saß dazu auf dem Stuhl und Katja begann die Zeit am Zeitschloß einzustellen, was ich durch mehrere Pieps mitbekam. Dann grinste Sie und kam auf mich zu und Schloß es an den Reißverschluß und drückte genüßlich den Startknopf.

KATJA: es ist immer wieder amüsant mit anzusehen, wie kleinlaut Rubsubsea wird, wenn es daran geht, dass das Zeitschloß quasi auf dem Weg zu ihm ist und es dann nur noch Momente dauert, bis es verschlossen ist und sich verriegelt :)


Ich wusste nicht genau wie viele Stunden Sie eingestellt hatte und so war es sehr sehr erregend wie das Zeitschloss seine 5 Piepser von sich gab ehe es mit dem hörbaren Surren endgültig verschlossen wurde.

Ich durfte nun noch etwas TV sehen ehe es für mich ins Gummibett ging, auf dem ich mit sehr vielen Spanngurten so gut wie bewegungslos fixiert wurde. Damit mich das Licht nicht stört, kamen noch die Blinddeckel auf die Gasmaske und damit auch Geräusche nicht stören, Mickeymäuse über die Ohren und damit ich nicht friere eine sehr schwere und dicke Gummidecke über mich. Katja wünschte mir noch eine gute Nacht ehe sie sich auch niederlegte und mich in meiner Gummiwelt für unbekannte Zeit zurückließ.





KATJA: als Rubsubsea nun hilflos auf dem Bett fixiert war und ich noch zusätzlich etwas für ihn und mich tun wollte, entschied ich mich, die Nacht in einem meiner geliebten Neoprenanzüge zu verbringen. Zog diesen dann auch noch geschwind an, aber auf das Zeitschloß für mich habe ich verzichtet.
So trat ich dann nochmal ans Bett von Rubsubsea heran und ließ ihn mit seinen behandschuhten Händen etwas tasten und er war sehr erfreut zu erraten, dass ich auch im Outfit stecke.
Er liebt es zu wissen, wenn auch ich zumindest ein bisschen verpackt bin.


Die Nacht verbrachte ich in einem Wellenschlaf. Ich versuchte immer wieder mal ob ich akustisch mitbekam ob es schon wieder Tag war, aber keine Chance. Die Entsorgung lief automatisch, so dass ich nicht mal auf Grund einer gefüllten Blase die Zeit hätte schätzen können.
Ich trank auch immer wieder über den Trinkschlauch, aber da hing ein sehr grosses Volumen dran das nicht zu Ende ging.

Irgendwann spürte ich plötzlich Hände auf mir. Katja schien aufgestanden zu sein und weckte mich so sanft. Sie begann auch Ihren Spaß an mir zu haben was dann trotz Katheter auch bei mir Reaktionen zur Folge hatte.

KATJA: Rubsubsea liebt diese Übernachfixierungen. Dafür bewundere ich ihn sehr. Viele Stunden unbeweglich auf dem Rücken zu liegen und dann noch mit Gasmaske und den Atemgeräuschen Schlaf zu finden. Respekt.
Dieses Mal habe ich ihn aber etwas bei der Fixierung geärgert. Ich hatte vorgesorgt und den Bestand an Zurrgurten aufgestockt und um 10 erhöht. So konnte ich mich austoben, denn 18 Zurrgurte sind nun endlich ausreichend um Rubsubsea so zu verzurren, dass er nicht mehr unerlaubten Spaß haben kann und von daher ließ ich ihn unbefriedigt bis zum nächsten Tag liegen und er war auch tatsächlich nicht in der Lage, sich selber Spaß zu verschaffen, wie er mir frustriert nach seinem Flüssignahrungfrühstück erzählte.
Bin aber auch sowas von gemein, ihn den ganzen Tag mit der aufreizend gekleideten Zoe durch die Stadt ziehen zu lassen, um ihn dann mit seinen Gedanken allein zu lassen. Ich bin so abgebrüht ;) hihi


Ich bekam nun auch etwas Nährflüssigkeit über den Schlauch wie schon zuvor als Abendessen. Und sie meinte das wir uns langsam fertig machen müssen für unser Fotoshooting.

Ich war mir im Augenblick nicht mehr so sicher, ob ich das noch durchstehen kann. Es drückte sehr im Magen und ein allgemeines Unwohlsein machte sich breit. Ich bat um eine Pause und wenn möglich einen kurzen Ausstieg. Zuerst machte sie mich los vom Bett und hob die sehr schwere Gummidecke ab so durfte ich weiter im Anzug eingeschlossen mich erstmal etwas ausruhen. Es wurde aber leider nicht besser, so dass wir dann doch schauten das ich aus dem Anzug kommen kann, was zum Glück gelang.



KATJA: habe mir um Rubsubsea schon sorgen gemacht, aber einen kühlen Kopf behalten.
Dann half ich ihm aus dem Anzug. Ich hatte zunächst auf die über dem MHD liegende Flüssignahrung getippt, aber das war es nicht, wie Rubsubsea selber später beschreibt.


Nach einer Zeit an der Luft ging es wieder etwas besser so das die Entscheidung fiel das ich wieder zurück in den Anzug komme und das Zeitschloss wurde erneut gesetzt, die Blinddeckel kamen drauf und ich durfte Katja nach draussen zum Auto folgen mit dem es dann zu einem unbekannten Ziel ging.

KATJA: ursprünglich wollte ich Rubsubsea weiter an seinen MD-Anzug in der Öffentlichkeit gewöhnen und ihn irgendwohin verbringen, von wo aus er dann zurück zu mir nach Hause hätte laufen dürfen, aber er meinte, da er immer dumme Ideen hat und es ihm wieder besser ging, er wolle es wissen und zog seine Latexmaske ohne Augenöffnungen über den Kopf bevor er den Reißverschluß seines Anzugs schloß, damit ich ihn wieder mit dem Zeitschloß verschließen kann.
Super - dachte ich bei mir. Machst mir gerade einen super Strich durch die Rechnung. Wo nehme ich jetzt so schnell ein Alternativprogramm her und somit entschied ich mich für ein weiteres Shooting für ihn bei einem bewährten Gelände. Nebenbei möchte ich anmerken, dass auch ich noch im Neoprenanzug stecke und ich ihn so begleitet habe. Blinddeckel durfte er aber noch zusätzlich tragen. Das ist dann auch schon wieder die Basis für eine weitere Unternehmung in naher Zukunft.





Nach einer mittellangen Fahrt angekommen durfte ich aussteigen, die Sonne schien noch deutlich und erwärmte das Latex spürbar. Ich vernahm Strassenverkehr und bildete mir ein Stimmen zu hören. Dann wurde ich von Katja durch die Gegend geführt, es gab wechselnde Untergründe, Kies oder Schotter, Teer oder Platten, Stufen. Irgendwann angekommen positionierte sie mich und ich durfte blind Posen für Bilder. Ich wurde immer wieder anderes hingestellt, dann ging es wieder weiter zu einer neuen Location. Ich sollte mich auf irgendwas setzten, beim nächsten Mal auf irgendwas rundes baustammartiges legen und immer wieder neue Posen einnehmen. Es hat eine gute Zeit gedauert, denn ich merkte durch die fehlende Sonnenwärme, dass diese wohl am Untergehen war, bzw. untergegangen sein musste. Was sich später auch bestätigte denn ich wurde wieder zurück zum Auto geführt und wir fuhren wieder nach Hause, wo ich zurück in die Wohnung geführt wurde. Ich war platt aber total glücklich wie mir dann irgendwann die Blinddeckel abgenommen wurden und ich aus dem Anzug befreit wurde.

Nach dem duschen musste ich meine Latexkleidung vom Vortag anziehen da ich ja nichts anderes dabei hatte. Und alles wieder zusammenpacken. Damit ich nach Hause fahren konnte. Vorher quatschen wir aber noch ausgiebig über das erlebte.
Das der Ausflug durch die Innenstadt super genial war, vor allem wegen der durchwegs positiven Reaktionen. Dass es noch genialer war zu wissen das ich danach komplett verschlossen werde und dieser Moment, wenn das Zeitschloss zumacht - mega genial. Aber auch über die Probleme die ich dann so am Sonntagnachmittag nach sehr vielen Stunden im Latex bekam.

Inzwischen habe ich es genauer analysiert und es ist einfach die Luftansammlung im Magen die durch die pure Schlauchernährung entsteht, da ich beim Ansaugen immer auch Luft mit schlucke und durch das flach und bewegungslos auf dem Bett fixierte kaum eine Chance hab diese los zu werden. Diese Erkenntnis ist neben dem sehr positiven verlaufenen Einsatz des Katheters ein wichtiger Punkt für zukünftige Aktionen. Das man hier durch entsprechende blähungshemmende freie Medikamente vorbeugen muss und die Flüssignahrung die durch aufschäumen beim Saugen durch den dünnen Schlauch noch mehr Luft reinbringt, eventuell durch externes Einspritzen, im Vorfeld den Lufteintrag vermindert.

Ich bleibe dran und hoffe das ich bald wieder erleben kann ob diese Schritte helfen und so wieder ein Problem beim Langzeiteinschluss lösen.

Danke nochmal an Zoe für Ihre Begleitung durch die Stadt, auch wenn Sie mir total die Show gestohlen hat so wie alle nur Ihr hinterher schauten. Auch an unseren Fotografen der uns so toll geholfen hat und super schöne und tolle Bilder von uns geschossen hat. Und last but not least an Katja die mich so heftig fixiert hat das echt nichts mehr ging, die ihr schönes gemeines Gegrinse aufgesetzt hat bei meinem Einschluß und die dieses fantastische Blindfotoshooting am Sonntag mit mir gemacht hat und deren Wohnung wir nutzen durften. Danke an alle für dieses gelungene Latexwochenende.

KATJA: mich freut es, dass wir trotz des abgesagten Avantgardista-Wochenendes irgendwie doch immer eine Möglichkeit finden und spontan noch das beste rausholen können und das war auch dieses Mal wieder der Fall






Montag, 13. April 2020

Videostammtische


 

 

Virtuelle Stammtische

Ja das hätte keiner gedacht, dass wir das mal machen dürfen und selbst jetzt in 2021 immer noch machen müssen.
Unseren Heavy Rubber Stammtisch virtuell als Videostammtisch abhalten.
Aber so haben wir in der aktuellen Zeit zumindest weiterhin die Möglichkeit uns zu sehen und miteinander zu reden.

Aber der direkte Kontakt, das Händeschütteln, die Umarmung gehen schon schwer ab.

Es hat aber dafür andere Vorteile.
- Man kann auch in extremere Outfits schlüpfen.
- Es können auch mal weiter entfernte Personen dran teilnehmen.
- Man kann selber an weiter entfernten Stammtischen teilnehmen und so seinen Bekanntenkreis erweitern.
 
Ich hoffe, dass daraus dann auch, wenn es wieder möglich ist, was Reales entsteht und man sich dann auch wieder auf Events oder so treffen kann und durch das vorab virtuelle Treffen schon eine gute Basis hat.



Ich habe schon am 13.4.2020 den ersten Videostammtisch für den Münchner Heavy Rubber Stammtisch Kreis organisiert, der damals nicht schlecht angenommen wurde. Einfach um den Kontakt untereinander nicht zu verlieren.

Es fanden dann noch ein paar Stammtische statt, die sehr lustig waren und doch reichlich Teilnehmer hatten. Aber es gab auch mit der Zeit mehrere Lager und ab und an ganz schöne "Anfeindungen":
wieso ich so was organisiere oder weshalb die Plattform oder weshalb die Form der Einladung, usw.
Weswegen ich es ab Juli erstmal einstellte.

Im Herbst/Winter kamen dann doch vermehrt positive Anfragen, sodass ich sehr gern wieder einen neuen Videostammtisch organisierte. Diese virtuellen Treffen haben sich bis heute, in den Februar 2021, wieder sehr gut entwickelt – wir haben da jedesmal so um 20 Teilnehmer und vor allem sehr viel Gaudi.
 
Ich nutze diese auch immer aus, um in verschieden Outfits vor der Webcam zu sitzen.
Oder eben im Passenden. Bei den Schutzanzugfreunden z.B. im ABC-Schutzanzug Zodiak.
In letzter Zeit genieße ich den Stammtisch meistens in meinem wasserdichten MD-Anzug, schlürfe über den Trinkschlauch immer wieder was und muss ausharren, da ich diesen immer mit einem Zeitschloß sichere.




So ist das fast wie ein kleines Event, eine Party, zu der man im Outfit geht.
Es kommt einfach immer drauf an, was man aus einer Situation macht. Ich versuch da stets das Beste draus zu machen und durch die Videotreffen verliert man sich halt nicht total aus den Augen, was immer noch viel besser ist als Garnichts.

Wenn ich auch, wie wir alle, sehr stark hoffe, dass es endlich wieder normal wird.
 ("Wir werden Normalität herstellen sobald wir wissen was Normalität ist.“)
Denn ich vermisse auch den direkten, realen, unbeschwerten, Livekontakt sehr.




Die aktuellen Termine zum Stammtisch gibt es immer auf folgenden Webseiten:

https://www.latexzentrale.com
https://fetlife.com